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Weiterbildung in England

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Studieren in Großbritannien

Deutschland gilt als das Land der Dichter, Denker und Erfinder, aber britische Werke wie Shakespeare, Musik und Kunst haben große Teile der Welt geprägt. Das beste Aushängeschild Englands ist die britische Königsfamilie, die der Wirtschaft jedes Jahr Umsätze in Milliardenhöhe beschert. Obwohl spätestens seit dem Brexit feststeht, dass sich die Engländer von anderen europäischen Nationen abgrenzen, müssen Studenten aus dem Ausland nicht befürchten, während ihres Studienaufenthalts einen Kulturschock zu erleben.

Typisch britische kulturelle Eigenheiten

Die parlamentarische Monarchie ist hinsichtlich Demokratie, Humanismus und Glaubensausrichtung ähnlich geprägt wie andere Länder der westlichen Hemisphäre. Nicht zuletzt bleibt England trotz des Brexits ein Rechtsstaat mit demokratischen Werten. Eine besondere kulturelle Eigenschaft sind der berühmte schwarze, mit spitzer Zunge vorgetragene Humor, Höflichkeit und Understatement. Mit diesen Eigenschaften untrennbar verbunden sind Geduld und Pünktlichkeit. Alles andere wird als unkultiviert empfunden. Ferner sind die Briten Meister des unverbindlichen Small Talks. Es gibt noch einige andere typisch britische Tugenden, die den Studenten auf jedem Campus begegnen, egal, ob sie in einer Hochschule, in Oxford oder Cambridge studieren.

Eng verbunden mit der britischen Kultur ist das kritische Denken, denn diskutiert und debattiert wird nicht nur im Parlament, sondern auch in den Colleges, Universitäten und Kneipen. Die Briten üben sich nicht in falscher Höflichkeit, sondern scheuen nicht davor zurück, ihr Gegenüber in Frage zu stellen. Diese Strategie darf jedoch nicht als Unhöflichkeit oder Ablehnung verstanden werden, sondern als Aufforderung, die Dinge selbst kritisch zu hinterfragen und sich in eine lebhafte Diskussion einzulassen.

Wer sich für ein Studium in Oxford, Cambridge oder in einer Hochschule entscheidet, wird schnell merken, dass nicht nur kritisches Denken, sondern auch stark ausgeprägter Individualismus gefragt ist. Zusammen mit der Begeisterung für Sport wird Teamgeist großgeschrieben. Studenten aus aller Welt profitieren nicht nur von den Debattierclubs auf dem Campus, sondern auch von Gruppenarbeit und Fair Play.

Die Atmosphäre in den Universitäten und Hochschulen ist darauf ausgelegt, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Studenten einzugehen, unabhängig davon, aus welchem Land er kommt. Fragen sind jederzeit willkommen, denn das Personal auf dem Campus ist stets bemüht, alle Probleme bestmöglich zu lösen. Neue Studenten bekommen am besten Anschluss, wenn sie Teil eines Sportteams werden, sich in den Debattierclubs einbringen und den sozialen Angeboten des Campuslebens und der Students’ Union teilnehmen. Entsprechend der liberalen Ausrichtung sind alle Ethnien und Religionen zu achten.

Eine qualitativ hochwertige Lehre und guter Service

Die Hochschullandschaft in England gehört zu den besten weltweit. Großbritannien verfügt über mehr als einhundert Universitäten, von denen sich die meisten in England befinden. Allerdings sind auch Schottland und Nordirland beliebte Ziele für ein Auslandsstudium. Neben renommierten Universitäten wie Oxford und Cambridge sind auch die Higher Education Colleges ein beliebtes Bildungsziel. Für diese Einrichtungen entscheiden sich Studenten, die Wert auf einen hohen Praxisbezug zu ihrem später angestrebten Berufsbild aufweisen.

Ein Studium in diesen Colleges wird zwar nicht mit einem akademischen Grad beendet, die Studenten haben jedoch sehr gute Berufsperspektiven. Britische Hochschulen und Universitäten sind für ihre qualitativ hochwertige Lehre bekannt. Fast alle akademischen Bildungseinrichtungen sind in staatlicher Hand. Eine überdurchschnittlich hohe Personalausstattung garantiert ein hochwertiges Lehrangebot mit umfassenden Serviceleistungen.

Internationale Ausrichtung

Wer sich für ein Studium in England entscheidet, profitiert von der internationalen Ausrichtung der Abschlüsse, denn zehn bis dreißig Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland. Das Bachelorstudium dauert drei Jahre und wird von den meisten Studenten mit dem „First Class Honours Degree“ abgeschlossen. Wer weniger gute Noten vorzuweisen hat, erhält Abstufungen bis zum „Third Class Honours Degree“. Im Bachelorstudium können die Studenten zudem weitere Diplome und Zertifikate erwerben, die zur Vertiefung des erworbenen Wissens dienen und auf ein späteres Masterstudium angerechnet werden.

Im vierten Studienjahr folgt der „Master Degree“. Der höchste Abschluss „Doctor of Philosophy“ erfolgt auf der Grundlage eines Bachelor- oder Masterabschlusses mit Bestnoten. Er wird für Doktorarbeiten verliehen, die eine umfangreiche Forschungsarbeit beinhalten. Für die Anfertigung der Doktorarbeit werden in der Regel drei bis fünf Jahre benötigt.

Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbung

Zugelassen werden alle Bewerber mit Abitur. Auch ohne Abitur ist der Zugang nach Prüfung des Einzelfalls möglich. Die Bewerbungsfristen enden jeweils am 15. Januar eines Jahres. Neben Zeugnissen reichen die Bewerber Motivationsschreiben und Nachweise über erworbene Englischkenntnisse ein. Für alle Studiengänge im sogenannten Undergrate-Bereich, zu denen die praxisbezogenen Hochschul-Studiengänge und das Bachelorstudium gehören, ist der Universities and Colleges Admissions Service zuständig. Wer einen Mater- oder PhD-Studiengang belegt, richtet seine Bewerbung direkt an die jeweilige Universität. Pro Studienjahr müssen Studenten mit Kosten zwischen 9.000 und 12.000 Pfund rechnen.

Die meisten Hochschulen und Universitäten bieten Förderprogramme mit vielseitigen Fördermöglichkeiten. Weitere Informationen über Studiengänge in England bieten die Websites

Studienführer für Studienfinanzierung
The British Council
Education UK
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Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten bewegen sich zwischen 12.000 und 14.000 Pfund. Mit dem Brexit zum 31.03.2019 können sich viele gesetzliche Änderungen ergeben, die bisher noch nicht absehbar sind. Hierzu gehören Förderungsmöglichkeiten wie das Auslands-Bafög aus EU-Finanzmitteln und die Förderung auf der Grundlage der Student Loans. Zahlreiche Stipendien sind jedoch unabhängig von Fördermitteln der EU und werden auch nach dem Brexit bestehen bleiben. Bis dahin sind Studenten aus dem EU-Ausland über National Health Service versichert und brauchen keine extra Krankenversicherung. Bis zum endgültigen Austritt aus der EU ist keine Aufenthaltsgenehmigung notwendig, ein Personalausweis ist ausreichend.

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