Theodor Fontane

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Theodor Fontane

Theodor Fontane

Theodor Fontane

„Jenseit des Tweed - Bilder und Briefe aus Schottland“ von Theodor Fontane erschien erstmals 1860. Bis heute hat dieser Reisebericht nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Grundlage des Buches, das sowohl eine Reise durch die schottische Landschaft als auch durch die Geschichte des Landes darstellt, ist der Streifzug Fontanes durch Schottland im Sommer des Jahres 1858. Mit der Fahrt durch Schottland, die er gemeinsam mit seinem Freund Bernhard von Lepel unternahm, erfüllte sich Fontane einen lang gehegten Traum. Seit seiner Jugendzeit war Theodor Fontane durch die Stücke von Shakespeare und die Romane von Sir Walter Scott von der schottischen Geschichte beeindruckt. In einem Zeitraum von nur 16 Tagen reiste Fontane von Edinburgh durch die schottischen Highlands in den Norden Schottlands und zurück.

In seiner literarischen Reisebeschreibung „Jenseit des Tweed“ schildert er in einem kurzweiligen Stil die Besonderheiten der Landschaft verbunden mit Anekdoten und historischen Abrissen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion sind dabei fließend. Namensgebend für Fontanes Werk ist der Fluss Tweed, der auf einer Länge von 27 Kilometern die Grenze zwischen England und Schottland bildet. Ihn überquerte Fontane im August 1858, um per Eisenbahn, Postkutsche und Dampfschiff die Einzigartigkeit Schottlands zu entdecken. Erste Station von Fontanes Reise ist die schottische Stadt Edinburgh.

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Zahlreiche geschichtsträchtige Orte werden von ihm beschrieben, so zum Beispiel der Holyrood Palace, das Edinburgh Castle, die High Street und Canongate sowie St. Anthony's Chapel. Als einen reizvollen Punkt in der Umgebung Edinburghs erwähnt Fontane Stadt und Schloss Linlithgow. Dieser Ort erscheint bereits 1854 in seiner Ballade „Archibald Douglas“. Ein nächster Haltepunkt auf Fontanes Reise ist Stirling, bekannt durch seine historische Altstadt und Burg. Von Stirling, dem Tor zum schottischen Hochland, begibt sich Fontane über Loch Katrine nach Perth. Die Stadt in den südlichen Highlands war bis zum 15. Jahrhundert die Hauptstadt von Schottland.

Eine ausführliche Beschreibung widmet Fontane der Fahrt durch die Highlands von Perth nach Inverness. Auf der Burg von Inverness regierte im 11. Jahrhundert der König Macbeth, von dem später Shakespeares gleichnamiges Drama handelt. In der Nähe von Inverness befindet sich das Culloden Moor, Schauplatz der Schlacht, die hier 1746 zwischen aufständischen Jakobiten und englischen Regierungstruppen ausgetragen wurde. Über den Kaledonischen Kanal, der die Ost- und Westküste Schottlands verbindet, gelangt Fontane nach Oban. Nach einem Abstecher auf die Inseln Staffa und Iona kehrt Fontane schließlich nach Edinburgh zurück. Der Höhepunkt der Reise ist Fontanes Besuch von Schloss Abbotsford, dem Wohnsitz und Sterbeort Sir Walter Scotts.



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