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Prinzessin Diana

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Es gibt kaum ein Schicksal, das die Menschen zum Ende des 20. Jahrhunderts mehr bewegt hat als der tragische Tod von Prinzessin Diana: Die „Königin der Herzen“ starb am 31. August 1997 an den Folgen eines Autounfalls. Nicht nur die Briten vergötterten sie - Prinzessin Diana eroberte mit ihrem Charme die Menschen in der ganzen Welt. Sie gilt heute noch als die meistfotografierte Frau der Welt.

Die junge Prinzessin Diana begeisterte sich für Sport

Diana Frances Spencer wurde am 1. Juli 1961 auf dem königlichen Gut Sandringham, in Norfolk, geboren. Sie war die dritte und jüngste Tochter von Earl Edward John Spencer und dessen erster Ehefrau Frances Roche. Dianas Geburt wurde seitens der Eltern mit wenig Begeisterung aufgenommen, da sich die Spencers eigentlich einen Stammhalter wünschten. In ihrer Kindheit wurde Diana von einer Gouvernante unterrichtet, später besuchte sie die Grundschule in Silfield.

Mit neun Jahren kam sie in das Internat Riddesworth Hall. Ihre schulischen Leistungen waren im Gegensatz zu denen ihrer Geschwister eher durchschnittlich. Jedoch glänzte die zukünftige Prinzessin Diana mit sportlichen Erfolgen und war unter ihren Mitschülerinnen sehr beliebt.

Ihre zweite schulische Station war das Internat West Heath in Kent. Dort fiel Diana Spencer nicht nur wegen ihrer emotionalen Intelligenz auf, sondern stach erneut durch ihr Talent beim Sport, insbesondere beim Schwimmen und Tanzen, hervor. Drei Monate lang besuchte Diana ein Mädchenpensionat in der Schweiz. Nach ihrer Schulzeit ging sie verschiedenen beruflichen Tätigkeiten nach. Sie arbeitete als Babysitterin, Kindergartenhilfe und Tanzlehrerin. Mit Freundinnen zog sie nach London in eine Wohngemeinschaft und fand im Stadtteil Pimlico eine Stelle im Kindergarten Young England.

Dianas erste Treffen mit Prinz Charles

Auf ihren späteren Gatten, Prinz Charles, traf Diana zum ersten Mal 1977 bei einer Jagdgesellschaft auf dem Familiensitz der Spencers. Immer, wenn die königliche Familie und die Spencers aufeinandertrafen, fiel Diana den Royals durch ihr angenehmes Auftreten auf. Bald schon sorgten beide Seiten dafür, dass sich Diana und Charles häufiger begegneten. Nach 1980 trafen sich die beiden schließlich regelmäßig. Die Medien verfolgten die Annäherung mit großer Neugier. Das britische Boulevardblatt „The Sun“ war die erste Zeitung, die über Diana als Lady Di schrieb. Am 24. Februar 1981 war es dann endlich offiziell: Der Buckingham Palast verkündete die Verlobung von Diana und Charles. Nicht mal ein halbes Jahr später feierte das Paar die Hochzeit. Rund 600.000 Menschen säumten den Weg vom Buckingham Palast zur St. Paul's Cathedral. Im Fernsehen verfolgten etwa 750 Millionen Zuschauer das Großereignis. Niemand wollte die Traumhochzeit von Diana und Charles verpassen. Im darauffolgenden Jahr, am 21. Juni 1982, brachte Lady Di den gemeinsam Sohn Prinz Willam zur Welt. Am 15. September 1984 wurde Prinz Harry geboren.

Prinzessin Diana und Charles gehen getrennte Wege

Bereits kurz nach der Hochzeit hatte Prinz Charles wieder regelmäßigen Kontakt zu seiner Jugendfreundin Camilla Parker-Bowles aufgenommen. Diana konnte mit dieser Situation schwer umgehen. Sie litt zunehmend unter Depressionen und Essstörungen. Im April 1985 wurde die Presse erstmals auf diesen Zustand aufmerksam. Prinzessin Diana dementierte die Meldungen jedoch. Während es in der Ehe des Paares bereits kriselte, lernte Lady Di während eines Polo-Spiels in Windsor den Milliardärs-Sohn Dodi Al-Fayed kennen. Ab 1987 ließen sich der Prinz und die Prinzessin nur noch zu gesellschaftlichen Anlässen gemeinsam in der Öffentlichkeit sehen. Trennungsgerüchte wurden zwar vehement entkräftet, doch Diana ging es gesundheitlich immer schlechter. Sie erkrankte an Bulimie.

Noch im selben Jahr veröffentlichte der Reporter Andrew Morton das Bucht „Diana: Her True Story“ (zu dt. Diana: Ihre wahre Geschichte“), in dem er die Affäre zwischen Prinz Charles und Camilla Parker-Bowles aufdeckte. Die Nation und das Königshaus waren entsetzt, aber dennoch dauerte es noch einige Jahre, bis sich das Paar trennte. Am 9. Dezember 1992 gab der britische Premierminister John Major die Trennung bekannt. In einem TV-Interview am 29. Juni 1994 gestand der Prinz den Betrug sogar öffentlich. Doch auch Diana war zu diesem Zeitpunkt kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sie gab zu, eine Beziehung mit dem Reitlehrer James Hewitt gehabt zu haben. Nach Einwilligung von Queen Elisabeth II. wurde die Ehe am 28. August 1996 offiziell geschieden. Diana musste zwar den Titel „Her Royal Highness“ abgeben, erhielt dafür aber eine hohe Abfindung und gleiche Rechte für die Erziehung der gemeinsamen Söhne.

Prinzessin Dianas Leben nach der Scheidung

Nach dem Aus der Ehe widmete sich Prinzessin Diana vor allem sozialen Belangen. Sie wurde zur Botschafterin für das Rote Kreuz und engagierte sich für die Welthungerhilfe, die Krebsforschung und die Minenbeseitigung. In dieser Rolle lernte sie 1997 sogar die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa kennen. Die beiden Frauen tauschten sich über Möglichkeiten zur Geldbeschaffung für karikative Zwecke aus. Daraufhin ließ Diana ihre Garderobe bei einer Auktion versteigern und spendete den Erlös von 7 Millionen Schweizer Franken.

Das Privatleben von Lady Diana entwickelte sich ebenfalls zum Positiven. Im selben Jahr gab es während eines Urlaubs in St. Tropez ein zufälliges Wiedersehen mit Dodi Al Fayed. Aus der lockeren Bekanntschaft wurde eine Freundschaft und zu guter Letzt eine Liebesbeziehung. Im August 1997 traten die beiden in St. Tropez erstmals als Paar auf. Die Medien verbreiteten daraufhin schnell das Gerücht einer bevorstehenden Hochzeit. Am 30. August 1997 kehrten Diana und Dodi aus einem gemeinsamen Urlaub an der Côte d'Azur zurück.

Sie traten die Rückreise über Paris an und dinierten im Hotel Ritz. Nach dem Essen wollte das Paar gemeinsam mit dem Leibwächter Trevor Rees Jones und Chauffeur Henri Paul in die Pariser Wohnung der Al Fayeds fahren. Kurz nach dem Verlassen des Restaurants hefteten sich Fotografen an die Limousine. Der Fahrer versuchte, die Paparazzi abzuschütteln und prallte in einem Stadttunnel gegen einen Pfeiler. Al Fayed und der Fahrer waren sofort tot. Diana und der Leibwächter wurden lebensgefährlich verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Lady Di erlag am 31. August 1997 um 4 Uhr morgens ihren Verletzungen. Der Leibwächter Trevor Rees Jones überlebte.

Die Nachrichvom Tod Dianas löste weltweit eine Welle des Schocks aus. Das Mitgefühl war grenzenlos. Doch das Königshaus zeigte sich nahezu gefühlskalt und schadete mit der Haltung dem Ansehen der Krone. Der Film „Die Queen“ mit Oscar-Preisträgerin Helen Mirren zeigt, wie Elisaebth II. auf den Tod von Prinzessin Diana reagierte. Entgegen den Regeln des Protokolls und unter dem weltweiten Interesse der Medien wurde Prinzessin Diana am 6. September 1997 auf dem Anwesen ihrer Eltern öffentlich beigesetzt. Bei der Trauerfeier sang Elton John seinen Song „Candle In The Wind“. Der Künstler dichtete den Text um und begann mit den Worten „Goodbye, England's Rose“. Nach ihrem Tod erhielt Lady Di den Beinamen „Königin der Herzen“. Ihr Tod gibt bis heute Anlass zu zahlreichen Spekulationen und der Kult um ihre Person macht Lady Di nahezu unsterblich.

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