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Prinz William

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Prinz William, geboren am 21. Juni 1982 in London, nimmt nach seinem Vater, Prinz Charles, den zweiten Platz in der Thronfolge von England ein. Der aufrichtige und besonnene Enkel von Queen Elizabeth II. wird einmal Oberhaupt des Vereinigten Königreichs und des Britischen Commonwealth sein. Mitsamt seiner kleinen Familie ist er der große Hoffnungsträger der Windsor-Dynastie.

Prinz William: König in spe

Prinz William Arthur Philip Louis wuchs in einer Zeit der Umbrüche auf. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er mit seinem jüngeren Bruder Harry im Kensington Palast, dem königlichen Domizil in London. Schon Königin Victoria lebte als Kind in dem imposanten Bau aus dem späten 17. Jahrhundert. Seine Mutter, Prinzessin Diana, bemühte sich, ihren Söhnen ein „normales Leben“ außerhalb des sprichwörtlichen goldenen Käfigs zu ermöglichen. Prinz William ist der erste Thronfolger der englischen Geschichte, der einen Kindergarten besuchte. Lady Diana unternahm mit ihren Söhnen Ausflüge in Vergnügungsparks und Fastfood-Restaurants und nahm sie oft mit, wenn sie sich für wohltätige Zwecke engagierte. So besuchten Prinz William und Prinz Harry Obdachlosenheime, Kinderkrankenhäuser und Aidspatienten. Die von Skandalen und Medienhatz gebeutelte Ehe der Eltern von Prinz William wurde 1996 endgültig geschieden. Im Jahr darauf folgte der tragische Unfalltod seiner Mutter: eine unbeschreiblich schwere Zeit für den künftigen König von Großbritannien.

Prinz William besuchte ein Jungeninternat in Berkshire, bevor er sich am renommierten Eton College einschrieb. Die Presse willigte ein, keine Paparazzi-Bilder des Minderjährigen zu veröffentlichen und das bescherte Prinz William eine weitgehend unbescholtene Schulzeit. Nach seinem Schulabschluss nahm er sich ein Jahr Zeit für Reisen und Freiwilligendienste in Afrika und Südamerika. Von 2001 bis 2005 studierte er zunächst Kunstgeschichte und später Geographie an der St. Andrews Universität in Schottland.

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium besuchte er, wie später auch sein jüngerer Bruder, die Militärakademie Sandhurst. Er erhielt den Rang des Leutnants und wurde bei der Royal Air Force zum Jet- und Rettungs-Hubschrauberpiloten ausgebildet. Aus Risikoerwägungen erlaubt es ihm sein royaler Status jedoch nicht, an Militäreinsätzen im Ausland teilzunehmen. Dennoch hat Prinz William als Hubschrauberpilot 2010 bei diversen Rettungseinsätzen in Großbritannien mitgewirkt, während er auf Anglesey, Wales, stationiert war. Seine aktive Zeit bei der Royal Air Force endete im September 2013. 2014 wurde verlautet, dass der Prinz eine feste Anstellung als Rettungspilot bei der „East Anglican Air Ambulance“ am Flughafen in Cambridge antreten wird. Sein gesamtes Jahresgehalt wird gespendet.

Natürlich hat Prinz William neben seinen Aufgaben beim Militär noch einige Verpflichtungen im Auftrag der „Firma“ – so bezeichnet die Familie Windsor ihr königliches Unternehmen. Seit seinem 21. Geburtstag nimmt er royale Pflichten wahr. Er übernimmt offizielle Funktionen bei Gedenkveranstaltungen und repräsentiert die Krone auf Reisen in die Commonwealth-Staaten. Als 2010 und 2011 in Australien und Neuseeland Überflutungen und Erdbeben zum Chaos führten, war Prinz William zur Stelle und leistete Katastrophenhilfe. Darüber hinaus ist Prinz William in vielen verschiedenen wohltätigen Organisationen engagiert.

Im Gedenken an seine Mutter übernahm er etwa die Schirmherrschaft eines Kinderkrankenhauses und eines Obdachlosenhilfswerks, welches Lady Di zu Lebzeiten selber unterstützt hatte. Zugleich ist er Schirmherr einer Bergwacht, der Umweltorganisation „Tusk Trust“ und der Gruppierung „100 Women in Hedge Funds“. 2009 gründete er gemeinsam mit Prinz Harry die Stiftung „The Foundation of Prince William and Prince Harry“. Die Stiftung wird seit 2012 auch von Prinz Williams Ehefrau Kate repräsentiert und setzt sich unter anderem für benachteiligte Jugendliche und Kriegsveteranen ein. Für Prinz William sind das Engagement für wohltätige Zwecke und insbesondere seine eigene Stiftung ideale Gelegenheiten, der großen Verantwortung seiner privilegierten Herkunft gerecht zu werden.

Prinz William: Traumhochzeit und Royal Baby

Am 29. April 2011 richteten sich alle Augen auf die Westminster Abbey, wo sich Prinz William und seine langjährige Freundin Catherine Middleton vor 1900 geladenen Gästen das Ja-Wort gaben. Schätzungen zufolge verfolgten etwa 162 Millionen Menschen weltweit die Zeremonie im Fernsehen. Eine Rekordzahl von 72 Millionen schaute per Live-Stream zu. Der Event war eine moderne Märchenhochzeit inklusive einem atemberaubenden Brautkleid, stattlichen Uniformen, Kutschen und jeder Menge extravaganter Hüte. Die Massen konnten dem Brautpaar auf dem Balkon des Buckingham-Palasts zujubeln und dem ersten Kuss des jungen Ehepaares beiwohnen. Der Tag war ein offizieller Feiertag in Großbritannien und auch außerhalb von London zelebrierten die Briten bei Straßenfesten und beim Public Viewing den Festtag. An ihrem Hochzeitstag wurde verkündet, dass „Will & Kate“ fortan den Titel Duke und Duchess von Cambridge tragen würden.

Kennengelernt hatte Prinz William seine Zukünftige während des Studiums in St. Andrews. Monatelang hatten sie gemeinsam in einer Studenten-WG gelebt, bevor sie ein Liebespaar wurden. Die bürgerliche Kate hat sich für ein Leben an der Seite des Prinzen entschieden. Dem Druck der Öffentlichkeit und den hohen Erwartungen an eine Prinzessin ist die schöne Kunsthistorikerin aus gutem Hause mehr als gewachsen: Sie ist mittlerweile eines der beliebtesten Gesichter der „Firma“ und tastet sich Schritt für Schritt an die neue Rolle heran.

Mit der Geburt ihres ersten Kindes, Prinz George Alexander Louis, am 22. Juli 2013 entstand ein neuer Hype um die junge Familie. Aufgeregt beobachtete die Öffentlichkeit, wie Prince William und Lady Catherine mit ihren neuen Aufgaben als Eltern umgingen. In Interviews gibt sich Prinz William überglücklich und versteht sich als moderner Vater, der sich in die Erziehung seiner Kinder einbringt. Die Familie ist – ganz traditionell – in den Kensington Palast gezogen, um sich ihr neues Leben in London einzurichten. Es gibt dort genügend Platz und es wird freilich kein Problem sein, ein zweites Kinderzimmer für den nächsten Nachwuchs bereitzuhalten. Der hat sich für das Jahr 2015 bereits angekündigt.

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