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James Bond

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James Bond

James Bond und das MI6

Sein Name ist Bond, James Bond. Seit über einem halben Jahrhundert ist Geheimagent 007 im Auftrag Ihrer Majestät in England im Einsatz. In bislang 24 Filmen rettete er die Welt im Kampf gegen ultraböse Superschurken vor dem Untergang. Im Zuge seiner Missionen fährt er die schnellsten Autos, schläft mit den schönsten Frauen, macht die waghalsigsten Stunts und trinkt unzählige Gläser Martini - und zwar geschüttelt, nicht gerührt.

Auch 2015 gab der Erfolg an den Kino-Kassen dem Konzept von James Bond wieder recht: Als „James Bond 007 - Spectre“ in den Kinos anlief, lockte er am ersten Wochenende gleich 1,7 Millionen Zuschauer vor die Leinwand.

Ian Fleming: Der Schöpfer von James Bond

James Bond - Casino Royale mit Daniel Crai.

Ian Lancaster Fleming, geb. 1908 in London, war ein notorischer Trinker, Frauenheld und Pokerspieler aus gutem Hause. 1953 erschuf er James Bond in seinem Spionage-Roman „Casino Royale“. Die literarische Figur ist das Produkt aus seiner eigenen Persönlichkeit und einer blühenden Phantasie. Als Inspiration diente zudem seine Mitarbeit beim Britischen Marinegeheimdienst während des Zweiten Weltkriegs. Dort lernte er mehrere Spione kennen, deren Persönlichkeiten allesamt in seine insgesamt zwölf Bond-Bücher mit einflossen. Angeblich schrieb Fleming seine Bond-Romane auf einer goldenen Schreibmaschine. Extravaganter geht es kaum.

Die vielen Gesichter des James Bond

Von 1962 bis 2012 war James Bond insgesamt 23 Mal auf den Kinoleinwänden dieser Erde zu sehen. Sechs Schauspieler verkörperten den Geheimagenten bislang. Mit jedem Bond-Darsteller veränderte sich die Figur und passte sich so den Sehgewohnheiten des Publikums an. Sean Connery wurde mit der Rolle zum Weltstar und wird noch heute von Fans als bester Bond gefeiert.

Durch ihn bekam James Bond eine schottische Herkunft und seine typischen Eigenschaften: Seit Sean Connery ist James Bond gutaussehend, selbstsicher, verführerisch und kampfstark. Das Budget wuchs mit jedem Film und die Produktionen wurden immer aufwendiger und spektakulärer. Das wiederum ließ die Einnahmen von Film zu Film in die Höhe steigen: Der Grundstein für das millionenschwere Franchise war gelegt.

Nach fünf Filmen hatte Sean Connery vorerst genug vom Agentendasein. George Lazenby versuchte sich als Nachfolger, doch der Australier scheiterte. Angeblich gab es Spannungen am Film-Set, doch letztlich entschied das Publikum: Für George Lazenby blieb sein erster Auftritt als James Bond auch der einzige. Nach dem Debakel wurde Sean Connery mit einer ansehnlichen Gage ein letztes Mal vor die Kamera gelockt.

Danach machten die Produzenten wieder alles richtig: Sie engagierten Roger Moore, den Rekord-James Bond-Darsteller in sieben Filmen der 1970er und 80er Jahre. Humor spielte im Kino der 1970er eine wichtige Rolle und das ging auch an der James Bond-Reihe nicht vorbei. Mit den Erwartungen des Publikums veränderte sich auch der Actionheld: Während Roger Moores zwölfjähriger Amtszeit wurde James Bond zum lässig-eleganten Playboy mit einer enorm erfindungsreichen Agenten-Trickkiste, die immer wieder für Überraschungen und – von nun an auch – Lacher sorgte.

Der nächste Bond war Timothy Dalton. Der Brite interpretierte die Rolle realistisch und ernsthaft – eine Rückorientierung an den Romanhelden und ein Rückzug von der Effekthascherei der Roger Moore-Ära. Zwar fand der neue alte Bond seine Anhänger, doch der ganz große kommerzielle Erfolg blieb aus. Obwohl eigentlich ein dritter Film mit Timothy Dalton geplant war, kam es wegen eines Rechtstreits nicht mehr zur Produktion. So kam „GoldenEye “ erst 1995 in die Kinos, diesmal mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle. Der gebürtige Ire war mit seinen insgesamt vier Auftritten der James Bond der 1990er Jahre. Seine charmante und lockere Interpretation der Rolle wurde von Kritik und Publikum gut aufgenommen.

Die Bekanntgabe von 2005, dass Daniel Craig der sechste Bond-Darsteller werden sollte, erntete zunächst allgemeine Entrüstung. Blond und blauäugig entsprach der Engländer vor allem äußerlich nicht den Erwartungen an einen würdigen Pierce Brosnan-Nachfolger. Doch Kritiker verstummten, als „Casino Royale“ (2006) in die Kinos kam. Daniel Craig überzeugte mit seiner Mischung aus Schauspieltalent und stahlharter Körperlichkeit. Nachdem die nächsten beiden Filme an den Erfolg anknüpften, unterschrieb Daniel Craig für zwei weitere 007-Filme.

Was macht James Bonds maßlosen und jahrzehntelangen Erfolg aus? Daniel Kleinman, der Designer der aufwendigen Titelsequenzen seit „GoldenEye“ weiß auf diese Frage eine simple Antwort: „Erstens sind die Filme immer anders und zweitens sind sie immer gleich.“ Das Erfolgsrezept der Bond-Filme baut also auf die Spannung zwischen Wiedererkennungswert und Innovation. Dazu gehören die ikonische Titelmelodie, die epischen Titellieder von Größen der internationalen Musikindustrie und vor allem auch die wiederkehrenden Nebenfiguren: Ob James Bonds strenge Chef(in) M, die devote Sekretärin Miss Moneypenny oder der väterliche Waffenmeister Q, der James Bond am Anfang jeder Mission mit den neusten und aufregendsten Gadgets und Wunderwaffen ausstattet – diese Charaktere sind beständiger Teil der Bond-Welt.

Das James Bond Universum

In dieser klassischen Welt nimmt das weibliche Geschlecht eine festgeschriebene Rolle ein: Die Bond-Girls waren oft dazu auserkoren, dem Sexappeal des Agenten gnadenlos zu verfallen. Schön, sexy und schmachtend warteten sie darauf, vom Helden gerettet zu werden, und starben doch häufig noch vor dem letzten Akt. Doch auch an James Bond ist die Emanzipationsbewegung nicht spurlos vorbei gegangen. In den neueren Filmen sind Frauen nicht mehr nur bloße Dekoration: Sie liefern sich ebenbürtige Schlagabtäusche mit dem Titelhelden und treten beizeiten sogar als Gegenspielerinnen auf.

Auch James Bonds Missionen folgen meist dem immer gleichen Schema: James Bond kämpft gegen größenwahnsinnige, oft körperlich deformierte Bösewichte, die wahlweise die Weltherrschaft an sich reißen oder die Welt mit Massenvernichtungswaffen gleich ganz zerstören wollen. Eine weitere wiederkehrende thematische Komponente der früheren Filme ist der Kalte Krieg, der den Ausgangspunkt für Konflikte zwischen James Bond und verfeindeten Sowjet-Spionen liefert.

Die eingespielten Millionen zeigen, dass das Konzept der Filmreihe aufgeht. Über Jahrzehnte und sechs verschiedene Bond-Darsteller hinweg ist der Erfolg nie ausgeblieben. Neue Hauptdarsteller, neue Bond-Girls und neue Bösewichte brachten mit jedem Film und jedem Jahrzehnt frischen Wind in die altbekannte Geschichte. So bleibt James Bond wohl auch in Zukunft noch der einzige britische Beamte, dem wir mit so viel Begeisterung und Hingabe bei der Arbeit zuschauen.

James Bond und MI6

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Das MI6 – kaum jemand hat den britischen Geheimdienst so populär gemacht, wie der weltberühmte Doppelnull-Agent James Bond. Mit Blick auf dessen spektakuläre und unerschrockene Einsätze im Namen ihrer Majestät kann man sich fragen: wo wäre das Britische Empire ohne ihn?

Was nur wenige Menschen wissen ist, dass der charmanten Romanfigur Ian Flemmings vermutlich der britische Marineoffizier Patrik Dazel-Job zugrunde liegt, der im Zweiten Weltkrieg erfolgreich als Spion im deutschen Lager für die britische Regierung tätig war. Der Namensgeber des bekanntesten Agentens der Welt – ein Ornithologe namens James Bond – findet allerdings keinerlei Niederschlag in der Darstellung der Figur.

Den Siegeszug als Kultfigur trat James Bond 1962 mit der ersten Verfilmung der Romanvorlage Ian Flemmings an . „James Bond jagt Dr. No“ war sofort ein absoluter Kassenschlager, nicht zuletzt durch Sean Connery, der 007 sein erstes Gesicht gab und mit der Rolle den Durchbruch als Schauspieler schaffte. Allerdings schuf Ian Flemming seinen Doppelnull-Agenten Bond bereits 1952 mit dem Roman „Casino Royal“. Insgesamt 12 weitere Romane erschienen bis zu Flemmings Tod 1964. Da war 007 bereits ein unersetzlicher Kultstar, der sich die Rettung der Welt auf seine Fahnen geschrieben hatte. Bis heute stellt er sich unerschrocken, intelligent und äußerst charmant jenen Bösewichten, die die westliche Welt auf immer wieder überraschende und vor allem äußerst perfide Weise zerstören wollen.

James Bond - Sag niemals nie mit Sean Connery

Seit dem Dienstantritt Bonds haben sich die Bedrohungen grundlegend verändert: waren es bis zum Ende des kalten Krieges noch vorwiegend kommunistische Mächte, die ihre dunklen Pläne durchzusetzen versuchten, so sind es jüngst weltweit operierend Terror-Netzwerke und international agierende Strippenzieher, denen sich James Bond entgegenstellt.

Aufsehen erregende Stunts, luxuriöse Autos, wie etwa der Aston Martin, der bei den Dreharbeiten zu „Ein Quantum Trost“ versehentlich im Gardasee versenkt wurde, und attraktive Bond-Girls gehören zu den unverzichtbaren Requisiten des immer tadellos gekleideten Agenten mit den perfekten Manieren. Doch nicht nur die Stunts und Spezialeffekte werden von Film zu Film immer aufwendiger. Auch die Auswahl der Drehorte auf dem ganzen Erdball ist spektakulär. So wurden beispielsweise die finalen Szenen des Films „Diamantenfieber“ auf einer eigens dafür angemieteten Bohrplattform gedreht. Die Bedrohungen durch die Weltordnung gefährdende Bösewichte werden vermutlich auch in Zukunft nicht abreißen, und so können wir gespannt sein auf viele weitere actiongeladene Einsätze von 007 – ironisch, galant und unerschrocken wie eh und je.

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