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Piraterie in England

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Englands Piraten

Englands Piraten

Die Piraterie oder Freibeuterei hat eine sehr lange Tradition, so trieben bereits in der Antike unzählig Piraten auf den Weltmeeren ihr Unwesen.

Die englische Piraterie erlebte ihre Hochzeit während des Elisabethanischen Zeitalters, so bezeichnet man die Regierungszeit der englischen Königin Elisabeth I. von 1588 bis 1603. Offiziell wurde die englische Freibeuterei im Jahr 1714 beendet, was natürlich einige englische Piraten nicht davon abhielt, weiterhin Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Blütezeit der englischen Piraten während des Elisabethanischen Zeitalters war geprägt von der Weltherrschaft der Spanier. England wollte den Spaniern die Weltherrschaft, vor allem die Vormachtstellung auf den Weltmeeren, streitig machen. Daher wurden die englischen Piraten bei ihren Beutezügen gegen spanische Schiffe vom Königshaus unterstützt.

Einer der wohl bekanntesten englischen Freibeuter war Sir Francis Drake. Drake lebte von 1540 bis 1596 und umsegelte als erster Engländer die Welt. Aus heutiger Sicht hatte Sir Francis Drake maßgeblichen Anteil am Aufstieg Englands zur Seemacht. Ihm gelang es immer wieder den spanischen Welthandel durch seine Kaperfahrten zu stören. Sein größter Verdienst war wohl die Vereitelung der Invasion der britischen Inseln durch die Spanier.

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Auch hatte Sir Francis Drake einen sehr großen Einfluss auf den englischen Schiffsbau. In seinem Auftrag entwickelten englische Schiffsbauer die elisabethanische Galeone, die den spanischen Schiffen in punkto Schnelligkeit und Wendigkeit bei weitem überlegen war. Außerdem lagen die englischen Galeonen ruhiger im Wasser und waren mit besseren Geschützen ausgestattet als die spanischen Gegner. Diese Art von Schiffstechnik war anschließend für 200 Jahre auf den Weltmeeren führend. Noch heute tragen zahlreiche Orte den Namen des ehemaligen englischen Freibeuters Sir Francis Drake. So wurde beispielweise eine Bucht vor San Francisco und vor Costa Rica nach Drake benannt. Auch tragen zahlreiche Wasserstraßen seinen Namen.

Ein weiterer berühmter englischer Pirat war William Kidd, er lebte von 1645 bis 1701. Der in Schottland geborene Freibeuter war zunächst ein wohlhabender Kaufmann bis ihm von der englischen Krone offiziell die Freibeuterlizenz angeboten wurde. Dadurch durfte William Kidd ganz offiziell ausländische, vor allem spanische und portugiesische, Schiffe kapern. Gleichzeitig machte er im Namen des englischen Könighauses Jagd auf Piraten ohne staatliche Lizenz.

In den Jahren von 1680 bis 1718 machte einer der wohl bekanntesten englischen Piraten, die Rede ist von Blackbeard, vor allem die karibischen Meere unsicher. Über den bürgerlichen Namen Blackbeards streiten sich noch heute die Historiker, man ist sich bis heute nicht einig, ob er nun Edward Teach oder Thatch hieß. Unabhängig davon besaß auch Blackbeard, wie die zuvor genannten Freibeuter auch, offizielle Kaperbriefe von der britischen Krone zum Überfallen von feindlichen Schiffen. Im Jahr 1714 beendete die britische Krone offiziell ihre Unterstützung der Piraten. Viele Freibeuter gingen dennoch weiterhin ihrem einträglichen Geschäft auch ohne die Genehmigung des britischen Königshauses nach, dazu gehörte unter anderem auch Blackbeard.

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