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Britische Traditionsmarken

Britische Traditionsmarken

Beliebte Traditionsmarken aus Großbritannien

Viele der bekannten britischen Traditionsmarken gelten zwar noch als „Very British“. Sie sind aber teilweise gar nicht mehr in britischer Hand. Davon abgesehen verkörpern diese Markengiganten bis heute britische Werte, die weltweit geschätzt werden. Andere Marken, die unter den 50 besten britischen Marken gelistet werden, sind bisher nur in England bekannt, im restlichen Europa aber kaum.

Von allen britischen Top-Marken haben sicher die Automarken den höchsten Bekanntheitsgrad. Edelmarken wie Rolls Royce oder Bentley verkörpern einen Mythos von gediegener Wertigkeit und Luxus. Top-Automarken wie Jaguar, Aston Martin, Landrover oder der Mini haben sich hingegen einen eigenständigen Ruf erarbeitet. Britische Top-Marken mit hohem Beliebtheitsgrad finden sich in fast allen Sparten des internationalen Handels.

Very Britisch: Markenqualität im Straßenverkehr

Wie bei vielen anderen Top-Marken haben sich auch im britischen Autogeschäft Firmenübernahmen ergeben. Land Rover gehörte beispielsweise einmal einem deutschen Autobauer, der die Marke dann wiederum an die indische Tata-Gruppe verkaufte. Das Unternehmen entwickelte militärische und zivile Fahrzeuge. Selbst die englische Königin fährt in einem Land Rover-Geländewagen durch ihre ausgedehnten Ländereien. Der Range Rover ist ein weiterer Geländewagen von Land Rover. Er gehört aber eher in die luxuriösere Oberklasse der Marke. Man sieht diesen Wagentyp auf Sahara-Ralleys, aber auch in straßentauglichen Versionen mit oder ohne Luxusausstattung.

Rolls Royce und Bentley gelten als die Könige unter den Luxuskarossen. Dieser Nimbus blieb auch nach dem Verkauf an BMW unbeschadet. Rolls Royce verkörpert wie keine andere britische Spitzenmarke die britische Tradition von Luxus, Gediegenheit und Understatement. Ein Rolls ist ein durch und durch königliches Fahrzeug - auch weil Queen Elisabeth diese Marke nutzt. Der Nimbus von Rolls Royce beruht auf der luxuriösen Ausstattung und dem Preis. Dieser ermöglicht nur einen Absatz von wenigen Tausend Stück je Modell.

Die britische Marke Bentley gehört inzwischen zum Volkswagen-Konzern. Trotzdem gilt auch diese Nobelmarke weiterhin als Hoflieferant des britischen Königshauses. Eigentlich wurde die Marke Bentley zunächst als Markenbezeichnung der Rolls Royce-Hersteller eingeführt. Die frühen Bentleys waren modifizierte Rolls Royce-Modelle. Heute steht die Marke vor dramatischen Umsatzverlusten, weil die Umstellung edler Luxuslimousinen zur Elektromobilität hohe Investitionen verlangt.

Der Mini ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte der Neuzeit, nachdem der kleine Stadtflitzer als Mini Cooper bereits in den Siebzigerjahren einen hohen Beliebtheitsgrad erreichte. Heutzutage ist der zu BMW gehörende Mini nicht mehr mit allen Modellen mini. Mini hat mit dem Countryman eine normale Größe erreicht. Die Modellvielfalt dieses britischen Verkaufsschlagers ist beachtlich. Spektakuläre Präsentationen in Actionfilmen wie The Italian Job trugen dazu bei, das Image der Marke Mini als jung, spritzig und abenteuerlich zu festigen.

Der Jaguar gilt hingegen als sportliche und rasante britische Luxusmarke. Dennoch gehört auch Jaguar mittlerweile zum indischen Automobilhersteller Tata. Dem Nimbus dieses königlichen Hoflieferanten hat das keineswegs geschadet. Im Gegenteil: Jaguar Land Rover darf als einzige britische Automarke überhaupt alle drei Royal Warrants als königliche Wappen tragen. Mittlerweile wurden die ersten elektrisch fahrenden Jaguar-Modelle ausgeliefert. Den Leaper als Kühlerfigur müssen Jaguar-Liebhaber mittlerweile jedoch im Zubehörhandel kaufen.

Ebenfalls mit einem Nimbus versehen ist die britische Marke Aston Martin. Der Ruhm dieser britischen Automobilmarke wurde durch James Bond-Filme um einiges erhöht. Britische Coolness und Eleganz sind im Design aller Modelle spürbar. Aston Martin ist weiterhin britisch. Die Marke hatte einen Platz im Formel 1-Zirkus inne und punktete auch beim Red Bull Racing. 2019 soll erstmals eine Teilnahme an DTM-Rennen stattfinden. Die sportlich-rasante Linie der Aston Martins ist in Großbritannien sehr beliebt.

Einen guten Namen unter Motorradfahrern haben die Marken Triumph Motorcycles und Royal Enfield. Dass Motorbiking in Großbritannien hoch im Kurs steht, ist bekannt. Auch Triumph profitierte von wirksam in Szene gesetzten Film-Sequenzen mit prominenten Fahrern wie Steve McQueen, Clint Eastwood oder Marlon Brando. In Deutschland gab es 2014 immerhin 58.036 angemeldete Triumph-Motorräder. Royal Enfield ist dem Namen nach britisch, gehört mittlerweile aber einem indischen Unternehmen. Trotzdem hat die 1893 gegründete Marke als eine der ältesten Motorradmarken, die noch Bestand haben, britische Wurzeln. Zwischen 1901 und 1905 gab es auch Automobile von Royal Enfield.

Modisches Understatement für jede Wetterlage

Die britischen Marken Barbour und Burberry erfreuen sich in allen zivilisierten Ländern, die häufig mit schlechtem Wetter zu tun haben, großer Beliebtheit. Es dauerte eine Weile, bis Regenbekleidung von Barbour sich in ganz Europa oder Amerika etablieren konnte. Optisch klassisch und gediegen angelegt, erweisen sich die wettertauglichen Eigenschaften der gewachsten Baumwolle aber als konkurrenzfähig gegenüber der synthetischen Outdoor-Bekleidung. Das lag vor allem daran, dass die Jacken und Mäntel von Barbour praktische Kleidungsstücke waren. Sie wurden in ihren Features speziell auf eine Outdoor-Klientel zugeschnitten, die jagen, fischen oder Motorradfahren ging. Das Image von Barbour, mittlerweile ein breit aufgestelltes britisches Lifestyle-Unternehmen, tat ein Übriges.

Burberry gilt - nach vielen Irrungen und Wirrungen - heute wieder als britische Luxusmarke. Trenchcoats und der berühmte Burberry Check - ein beiges Karomuster mit weißen, schwarzen und roten Streifen - wurden zum Markenzeichen dieses britischen Bekleidungsherstellers. Burberry ist heute längst ein Lifestyle-Unternehmen mit Luxusflair, das sich weltweit größer Beliebtheit erfreut. Als königlicher Hoflieferant darf das Unternehmen zwei königliche Wappen nutzen.

Britische Leckereien von Weltruf

Die britische Küche gilt vielen Gourmets nicht gerade als die beste der Welt - aber in einem sind sich viele Menschen einig: als Teekenner sind die Briten ungeschlagen. Der Earl Grey oder der British Breakfast-Tee gelten als typisch britisch. Die Marke Twinings ist der britische Teehersteller, der diesen Wert am besten verkörpert. Der Schwarztee und Grüntee der Marke Twinings of London erfreuen sich wegen ihrer Qualität hohen Zuspruchs. Das 1706 begründete Traditionsunternehmen profitierte vom British Empire und seinen Kolonien, in denen die besten Teesorten der Welt gediehen. Zunächst war Twinings eine Luxusmarke. Heute kennt sie fast jeder, der gerne Tee trinkt.

Die vegetarische Würzpaste Marmite hat nicht den Weltruhm erreicht wie andere britische Top-Marken. Doch der heute zu Unilever gehörende Hefe-Extrakt erfreut sich in englischsprachigen Ländern großer Beliebtheit. Der Kampagnen-Slogan Love it or hate it verweist darauf, dass die Briten ein etwas eigenes Geschmacksempfinden haben. Dass die Marmite-Hersteller das mit Humor nehmen, beweist deren Unternehmens-Webseite. Hier können Menschen, die Marmite ungenießbar finden, ihre Kommentare hinterlassen.

Cadbury Schokolade gilt als Very British, obwohl der europäische Firmensitz der heutigen Eigner Kraft Foods in der Schweiz liegt. Das Unternehmen gehörte einst mit Schweppes zusammen. Es vereinigte eine Süßwarenmarke mit einer Getränkemarke. Dann trennte man diese Verbindung wieder und konzentrierte sich unter dem eigentlichen Markennamen auf das Süßwarengeschäft. Die Umsätze von Konkurrent Nestle gelten als zu knackende Marge.

Lebensgenüsse mit britischem Flair

Was Genussfreuden angeht, hat der Whiskey aus dem United Kingdom eine eigene Qualität. Verschnittene und dem breiten Geschmack angepasste Weltmarken wie Johnny Walker, Ballantine's oderChivas Regal stammen aus Großbritannien, von den hervorragenden irischen oder schottischen Malt Whiskeys einmal abgesehen. Fast alle bekannten Whiskeymarken sind heute Bestandteil internationaler Spirituosen-Konzerne. Dem Genuss tut das keinen Abbruch, den Produktionsmengen und den Umsätzen aber sehr gut.

Zu den Genüssen, die sich großer Beliebtheit erfreuen, gehören auch britische Tabakwaren. Britische Zigarettenmarken wie Dunhill, Lucky Strike, Players, Pall Mall waren jedoch nicht immer britisch. Sie gehören heute zum Britisch American Tobacco-Konzern (BAT). Die zunehmende Abkehr vom traditionellen Zigarettenkonsum hin zu E-Zigaretten muss derzeit gestemmt werden.

Welche Marke es noch zu Weltruhm geschafft hat

Das Filmgeschäft in Hollywood gilt als erledigt. TV-Serien von Netflix und der britischen BBC sind heutzutage Erfolgsgaranten. Der BBC-RennerDownton Abbey liegt auf Platz sieben der Erfolgsliste der BBC. Sherlock und Vikings teilen sich die ersten beiden Plätze. Selbst namhafte britische Schauspieler we Maggie Smith oder Judy Dench, die bisher nur Theater gespielt haben, sind nun in Filmen wie Harry Potter oder britischen TV-Serien zu sehen. Der Ruf britischer Dokumentarflme und Tierfilme ist fast schon legendär.

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