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Artusromane

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Artusromane

Seit Jahrhunderten verfallen Leser dem Zauber der Artusromane.

Artusromane sind keine Erfindung der Neuzeit: Schon seit dem 12. Jahrhundert waren Roman-Autoren von der Artus-Legende fasziniert und verarbeiteten die ewigen Themen Mut, Treue, Liebe und Verrat zu Romanen, die zum Teil auch heute noch mit großer Begeisterung gelesen werden. Die ersten Artusromane wurden von einem Franzosen geschrieben, von Chrétiens de Troyes. Interessanter Weise trägt keiner von ihnen den Namen „Artus“.

Vielmehr sind es Geschichten aus dem Artus-Universum: Erec et Enide, „Cligès“, Yvain, „Lancelot“ und Parceval. Sie sind vereint durch das zentrale Element des König Artus und der Tafelrunde, denn die Titelhelden sind allesamt Weggefährten des großen Königs.

Die Anfänge der Artusromane

Das Buch von Thomas Malory ist der Klassiker der Artusromane.

Die ersten Artusromane aber waren keine epischen, also erzählenden Werke, wie wir sie heute kennen. „Erec et Enide“ zum Beispiel war ein 7.000 Verse umfassendes Versepos. Auch „Lancelot“ und „Parceval“ hatten nicht weniger als 7.000 Verse. Interessant ist, woher Chrétiens de Troyes sein Wissen über die Artus-Legende hatte. Bekannt ist, dass er sich unter anderem bei Geoffrey of Monmouths „Historia Regum Britanniae“ bediente, die um 1136 veröffentlicht wurde. Monmouth gab vor, eine historische Abhandlung der Könige Britanniens zu veröffentlichen.

Tatsächlich aber muss vieles von dem, was er als Tatsachen niederschrieb heute als Fiktion betrachtet werden. Nichtsdestotrotz hatte Geoffrey of Monmouth erstmals sämtliche Elemente der Artus-Legende so zusammengetragen, wie sie heute noch als Grundmuster für alle Romane über König Artus dienen. Ein weiterer Autor, der Chrétiens de Troyes – und damit den Artusroman – beeinflusste, war Wace, dessen „Roman de Brut“ den historischen Artus-Stoff erstmals in das höfische Gewand der klassischen Artusromane kleidete. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Chrétiens de Troyes über weitere Quellen verfügte, über die wir heute leider nichts mehr wissen.

Große Artusromane der Literaturgeschichte

Hier können Sie den Artusroman 'Die Nebel von Avalon' bestellen.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts war der Artusroman dann zu einer der beliebtesten literarischen Gattungen überhaupt avanciert. Hartmann von Aue, Ulrich von Zatzikhoven und Wolfram von Eschenbach – sie alle bearbeiteten den Artus-Stoff und sogar in Skandinavien verehrte man den legendären König der Kelten.

Auch im späten Mittelalter und im Barock war kein Abklingen der Begeisterung für die Romane um König Artus zu spüren. Vor allem Thomas Malorys „Le Morte Darthur“ (bzw. Le Morte d’Arthur, 1485) ragt aus der Masse der Artusromane dieser Zeit heraus. Er gilt als Inbegriff des modernen Artusromans und diente als Vorlage für viele neuere Romane und Verfilmung des Artus-Stoffes.

Bis heute findet König Artus immer wieder Eingang in die Literatur und noch immer entstehen Romane über ihn, die die Leser begeistern und die den Mythos vom großen König am Leben behalten. Marion Zimmer Bradley trug mit ihrem Romanen „Die Nebel von Avalon“, „Die Herrin von Avalon“ und „Die Ahnen von Avalon“ beispielsweise maßgeblich dazu bei, dass die Legende von König Artus heute noch so beliebt ist.

Weitere bedeutende Romane über König Artus stammen von Parke Godwin („Feuerkönig“ und „Die Erbin von Camelot“), Bernard Cornwell („Die Artus-Chroniken“) und Mark Twain („Ein Yankee aus Connecticut am Hofe des Königs Artus“).

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