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The Glenlivet

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The Glenlivet

Kristallklares Wasser und reine Luft prägen den Charakter des The Glenlivet.

In einem abgeschiedenen Tal, gezeichnet von einem rauen Klima, hat der Glenlivet seine Heimat, ein Whisky, der so fein, elegant und komplex ist, dass er ohne Zweifel zu den besten Single Malt Whiskys Schottlands gezählt werden muss. The Glen of the Livet, das Tal, dem dieser Whisky mit der feinen Schärfe seinen Namen verdankt, schneidet tief in die Hügellandschaft ein, die die Speyside von der Royal Deeside trennt und liegt damit direkt im Herzen der Whisky-Regionen Schottlands.

Doch nicht nur geographisch gesehen ist der Glenlivet tief in der Whisky-Tradition verwurzelt. Nicht umsonst heißt es, der Glenlivet sei der Whisky, „that started it all.“ Der Legende nach ist der Glenlivet einer der ältesten Whiskys – oder wenigstens einer der Whiskys mit der längsten (legalen) Tradition. Wie so vieles in Schottland ist auch der Whisky eng mit Legenden und Mythen verbunden und beim Glenlivet machen die Schotten keine Ausnahme.

Die Legende vom Glenlivet, mit dem alles begann

Lauscht man der Geschichte des Glenlivet, so hört man von einem Tal, das im 18. und 19. Jahrhundert kaum zu erreichen war. Von der Welt abgeschnitten lebte hier ein rauer, unabhängiger Menschenschlag. Es war eine Region, in der das illegale Brennen von Whisky eine lange Tradition hatte – ungeachtet der Verbote, die die englische Regierung immer wieder verhängte. Unbehelligt vom Einfluss der Besatzer blühte hier die illegale Brennerei und der Handel mit dem Wasser des Lebens, wie Schotten den Whisky nennen, war eine der Haupteinnahmequellen der Bewohner.

Weil sie nicht fürchten mussten, dass ihre Tätigkeiten aufflogen, ließ man sich schon damals viel Zeit bei der Herstellung des Whiskys – und mit der Zeit gewinnt der Whisky bekanntermaßen an Aroma und Geschmack. Es ist also kein Wunder, dass die Heimat des Glenlivet die Heimat guten Whiskys ist. Der Geduld der Whisky-Hersteller verdankt er seine Milde, aber auch seinen komplexen Geschmack.

Die Glenlivet-Destillerie war, als sie 1823 gegründet wurde, die erste legale Brennerei im Tal. Es ist nur verständlich, dass sich die Gründerfamilie, allen voran der Gründervater George Smith, damit die Wut und den Unmut der gesamten Region zuzog, schließlich sind die Hochland-Schotten ein stolzes Volk und sich dem „Act of Excise“ zu unterwerfen und das schottische Gewerbe des Whisky-Brennens unter englische Regeln zu stellen, schien ihnen absolut unzumutbar. Dennoch läutete die Gründung der Glenlivet-Brennerei eine Wende ein, die nicht mehr aufzuhalten war.

Dieses malerische Tal in Schottland ist die Heimat des The Glenlivet.

Innerhalb von zehn Jahren verschwanden alle illegalen Brennereien in der Gegend. So trägt der Glenlivet den Namen „The Single Malt that started it all“ vollkommen zu recht. Die Whisky-Destillerie, die Sie heute in Ballindaloch besuchen können, wurde 1858 errichtet und nimmt damit in der schottischen Denkmalliste eine besondere Position ein. Seit 1880 hat die Brennerei das Exklusivrecht auf den Namen „The Glenlivet“, unter dem der hochwertige Whisky heute überall in der Welt verkauft wird. Es ist jedoch schade, dass die Glenlivet-Brennerei inzwischen zunächst vom amerikanischen Konzern Seagram und später vom französischen Pernod Ricard aufgekauft wurde. Schließlich ist das Glen of the Livet die Wurzel des legalen Whiskys im schottischen Hochland und damit eigentlich eine schottische Institution, die auch in schottische Hände gehört.

Einzigartiger Geschmack: das Glenlivet-Sortiment

Dem Whisky selbst tut das jedoch keinen Abbruch. Noch immer wird der Whisky mit kristallklarem, mineralreichem Speyside-Wasser aus der Josie’s Well gebraut, das sich seinen Weg durch die Kalkstein- und Granitschichten gebahnt hat. Die dünne, klare Höhenluft hier in den schottischen Highlands wirkt sich zusätzlich sehr günstig auf den Destillationsprozess aus. Das gleiche gilt für das besondere Klima der Region. In ganz Großbritannien gibt es keinen kälteren Ort als die Heimat des Glenlivet.

Eisige Temperaturen und peitschende Winde von der Nordsee her prägen den Charakter dieses Whiskys ebenfalls. Und nicht zuletzt sind es auch die Menschen, die den Whisky herstellen, die voller Stolz auf das Erbe des Glenlivet blicken und seiner Herstellung viel Geduld und Kunstfertigkeit widmen. Den letzten Schliff erhält der Whisky, wenn er in den amerikanischen Eichenfässern lagert, in denen zuvor Sherry oder Bourbon aufbewahrt wurde. Das gibt ihm ein vollmundiges, kräftiges und fruchtiges Aroma - und macht den Glenlivet unverwechselbar.

Das Glenlivet-Sortiment umfasst die den The Glenlivet 12 Year Old, den The Glenlivet 15 Year Old French Oak Reserve, den The Glenlivet Nádura 16 Year Old, den The Glenlivet 18 Year Old und den The Glenlivet Archive 21 Year Old. Der 12-jährige Glenlivet hat ein blumig-fruchtiges Bouquet, in dem Trauben, reife Birnen und Äpfel auf exotische Früchte und Sahnenoten treffen. Abgerundet wird der Geschmack von Vanillenoten, den Aromen von Nuss und geröstetem Hafer und milden Gewürzen. Hier steht die Süße ganz klar im Vordergrund. Sie zieht sich bis in den Abgang, der an Marzipan erinnert.

Der The Glenlivet 15 Year Old French Oak Reserve, der von Michael Jackson als “Whisky mit Struktur und Komplexität” bezeichnet wurde, stellt die Sahne in den Vordergrund. So vereinen sich die Anklänge von Brandy, Vanille, Karamell und Toffee mit Zitrusaromen und kreieren einen sehr runden, weichen Geschmack, der sich wie Samt im Mund anfühlt. Mit etwas Wasser verdünnt erinnert der 15-jährige Glenlivet an dunkle Schokolade und im Abgang an Mandeln und Haselnuss. Unverkennbar ist der Einfluss der Limousin-Fässer, wie sie auch für die Herstellung von Cognac verwendet werden. Der The Glenlivet Nádura 16 Year Old ist dann der Exot unter den Glenlivet-Whiskys. Frisch und fruchtig bezaubert er mit dem Bouquet aus Ananas, Banane, Kokosnuss, Passionsfrucht und Zitrone. Auf der Zunge präsentiert er sich vollmundig und ölig und löst eine wahre Geschmacksexplosion im Mund aus. Zum Schluss schmeicheln Anis und Ingwer dem Gaumen. Dieser Whisky aus dem Hause Glenlivet eignet sich vor allem als Aperitif und kleiner Appetit-Anreger.

Die Glenlivet-Destillery in der Royal Deeside in Schottland

The Glenlivet 18 Year Old wurde vielfach ausgezeichnet und löst unter Whisk-Kennern wahre Begeisterungsstürme aus. 5 Sterne erhielt er zum Beispiel vom Handbook of Whisky, das ihn als „vorzüglichen, komplexen Tropfen“ bezeichnete. Schon seine Farbe – Altgold, das an reife Aprikosen erinnert – erzeugt reine Vorfreude. Im Nosing zeigt er sich duftig und elegant und lässt schon erkennen, dass es hier viel zu erforschen geben wird. Blumige Aromen treffen auf Holzaromen, Früchte auf Ingwer und Schokolade.

Im Mund zeigt sich eine leichte Schärfe in der sonst klaren, samtigen Linie. Diesen Whisky genießt man am besten nach einem guten Essen und mit viel Zeit und Muße. Der König unter den Glenlivets ist dann der 18-Jährige, den das Malt Advocate Magazine als den „Sean Connery unter den Whiskys“ bezeichnete: „reif, sexy, kräftig und charmant.“ Dem ist wenig hinzuzufügen, denn allein die Tatsache, dass er einer der beliebtesten Malt Whiskys der Welt ist, spricht schon für sich.

Hervorgehoben werden sollten seine kräftige Bernsteinfarbe, sein opulentes, reifes Nosing, dem man den Einfluss der Sherry-Fässer anmerkt, der vollmundige Geschmack, der von Zimt, Ingwer und scharfer Paprika gekrönt wird und der lange, wärmende, nussige Abgang. Dieser Whisky ist vom ersten Hauch bis zum letzten Durch-die-Kehle-rinnen durchkomponiert, wohl durchdacht und meisterlich ausgeführt.

Auch die Glenlivet-Brennerei hat natürlich eine Gala-Kollektion: den The Glenlivet 25 Year Old XXV, einen intensiven, tiefgründigen Whisky, der zum Trinken fast zu schade zu sein scheint, und die Cellar Collection mit dem 1964 Cask Strength und dem 1972 Cask Strength. Diese edlen Tropfen sind jedoch sehr selten und für die meisten Whisky-Liebhaber unerreichbar. Doch wer den Glenlivet liebt braucht nicht so tief in die Tasche zu greifen. Die jüngeren Jahrgänge sind ebenfalls Genuss pur!

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Die Bilder der Destillery werden mit freundlicher Genehmigung der Pernod Ricard Deutschland GmbH genutzt.

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