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Highland Park

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Highland Park

Der Highland Park ist auf den sagenumwobenen Orkneys zuhause.

Es gehört schon einiges an Selbstbewusstsein dazu, wenn eine Destillerie von sich behauptet, „the best spirit in the World“ herzustellen, doch der Erfolg und die Beliebtheit des Highland Park geben diesem außergewöhnlich charakterstarken Whisky von den Orkneys Recht. Hier oben, wo die Stürme heftiger Brausen, wo das Festland an sonnigen Tagen nur wenige Kilometer entfernt ist, an den besonders dunklen Tagen aber Lichtjahre, da ist man besonders stolz auf seine Tradition und auch auf den Whisky, der hier, in Kirkwall, schon seit 1798 so hergestellt wird, wie man ihn noch heute in der nördlichsten Destillerie Schottlands zur Vollendung bringt. Damit ist Highland Park auch eine der ältesten noch produzierenden Destillerien in Schottland. Mehr als 200 Jahre Erfahrung in der Herstellung schottischer Whiskys – das schmeckt man!

Die romantische Geschichte des Highland Park

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Die Geschichte der Gründung der Highland Park-Destillerie am nördlichen Außenposten Schottlands ist eine Geschichte, wie sie nur in den Highlands und Islands von Schottland geschrieben werden kann. Sie ist eng verwoben mit der lokalen Folklore und mit der Romantik des Schmugglertums, die so ganz eigen ist für diesen abgelegenen Winkel der Welt. Es ist die Geschichte von Magnus ‘Mansie’ Eunson, der als der Vater des Highland Park gilt, einem Fleischer, Messdiener und – vor allem – sehr erfolgreichen Schmuggler.

Ein Zeitgenosse, W. R. Mackintosh, beschrieb ihn in seinem Buch „Around Orkney Peat-Fires“ als starken Charakter mit einem derben Humor und einiger List. Die Geschichte des Highland Park ist die schottische Version von David gegen Goliath: Sorglos und gewitzt trickste Eunson die korrupten und feigen Vertreter der Regierung aus, die den Whisky-Handel in Schottland hatte verbieten wollen. Doch die Schotten ließen sich ihren Whisky nicht verbieten. Auch dafür steht der Highland Park.

Der Highland Park bewahrt den starken Charakter seiner Heimat.

Wann jedoch aus dem illegal hergestellten Spirit der edle Highland Park Single Malt wurde, der heute überall in der Welt gelobt wird, liegt in den mystischen Nebeln der Vergangenheit von Orkney verborgen. War Eunsons illegale Brennerei um 1805 noch eine von vielen kleinen Brennereien auf Orkney, die sich dem Willen der Obrigkeit widersetzten, so hob sie sich spätestens 1818 deutlich von den anderen ab, als Robert Borwick und John Robertson zu Mitbegründern der heutigen Highland Park-Destillerie wurden.

Nachfolgende Generationen, die die Destillerie übernahmen, arbeiteten mal mit mehr, mal mit weniger Herzblut für den Erfolg des edlen Tropfens, doch spätestens als Stuart & Mackay den Highland Park 1876 übernahmen, gehörte er endgültig zu den besten Single Malts in Schottland. Noch heute lieben Brennereien, die Blended Whisky herstellen, den Highland Park, weil er ihren Blends Charakter und Rückgrat verleiht, weil er Struktur und Aroma mitbringt und jeder Kreation die Krone aufsetzt. Ob man es glaubt oder nicht, es dauerte dennoch bis in die 1970er Jahre hinein, dass es den Highland Park auch endlich als abgefüllten Single Malt zu kaufen gab. Ein absoluter Gewinn für Whisky-Genießer!

Der jüngste Spross aus der Familie Highland Park

Der Highland Park wird mit dem reinen Wasser der Orkneys hergestellt.

Bis 2013 gab es den Highland Park dann lediglich als 12-Jährigen und versehen mit so exotischen Namen, wie „Valhalla Collection“, „Earl Magnus Edition“, „Core Expressions“ und „Orcadian Vintage“, zu kaufen. Seit diesem Jahr gibt es nun auch endlich den 10-jährigen Highland Park. Das Ziel ist ganz klar: Mit der kleinen Flasche des 10-Jährigen sollen Whisky-Genießer an die Marke Highland Park herangeführt werden. Sein rauchiges Aroma, das so typisch ist für die Insel-Whiskys, lässt Einsteiger häufig vor ihm zurück schrecken, doch einen Versuch ist der jüngste Spross der Highland Park-Familie auf jeden Fall wert.

Der Hersteller bezeichnet ihn als „Treffpunkt zwischen dem aromatischen Torf der Orkneys und den süßen Sherry-Fässern aus Spanien, die perfekte Balance erreichen.“ Dem verdankt der Highland Park seine Aromen zwischen Heidekraut, Torf, Seeluft und Honig. Schon beim Nosing lässt sich unter dem Rauch das Fruchtaroma erahnen, das der Whisky seinen Fässern entlockt hat. Im Mund zeigt er sich extrem würzig und komplex, ein leichtes Brennen auf der Zungenspitze, ein kräftiger Abgang. Der 10-Jährige ist jung und ungestüm. Ihm fehlt es an der weichen Cherry-Note, die den 12-jährigen Highland Park so gefällig macht. Stattdessen spielt er die Kraft seiner Würze vollends aus – so sehr, dass nicht nur das Salzaroma an die Brandung denken lässt, die gegen die Küste tobt.

Die älteren Jahrgänge des Highland Park begeistern

Der 12-jährige Highland Park hält die Rauchnote etwas dezenter im Hintergrund. Sie reicht gerade aus, um ein perfekt ausbalanciertes Gegengewicht zur Süße von Heidekraut, Malz und Cherry-Noten zu bilden. Im Mund begeistert er mit einer runden Süße, die sich so gefällig auf die Geschmacksknospen legt, dass man sich am liebsten von ihr einlullen lassen würde. Sie lässt eine leichte Würze durchklingen, angereichert durch die Aromen aus den Fässern europäischer Eiche, ist aber so harmonisch ausbalanciert, dass nirgendwo ein Geschmack besonders heraussticht, der das Geschmackserlebnis stören könnte. Die Würze wird im Abgang stärker und hinterlässt einen herrlichen Nachgeschmack, den man erst einmal eine Weile mit nichts zerstören möchte.

Geht man dann weiter im Alter (und auch im Preis) nach oben, wird der Highland Park rauchiger und kräftiger. Der 18-Jährige ist ein echter Whisky für Genießer, der bei der Verkostung das Wort „vollkommen“ durch den Kopf geistern lässt. Er ist so vielschichtig im Geschmack – und dabei doch so rund und ausbalanciert, dass man dem herrlich langen Abgang noch lange hinterher sinnt. Der Highland Park 18 wird als besonders reichhaltig und vollmundig im Geschmack gelobt und wegen seiner honig- und torfrauchigen Note geschätzt. Rauchig, aber mit charmanten Anklängen von Sherry und Eiche, verdiente er sich mit seinem langen, komplexen Abgang schon die eine oder andere Medaille. Kein Wunder, dass der 18-jährige Highland Park 18 bei Blindverkostungen immer wieder Preise und Auszeichnungen erhält.

Den krönenden Abschluss der Reihe bildet dann der Highland Park 25, ein Whisky, der als kostbarer Schatz daher kommt. Seinen stolzen Preis verdient er sich durch sinnbetörende Aromen von Schokolade und Buttertoffee und durch seinen überraschend süßen Geschmack mit Honig- und Karamell-Noten, die in einem zarten rauchigen Abgang gipfeln. Das ist höchster Whisky-Genuss aus dem Hause Highland Park.

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