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Edinburgh - Ferien im Scottish Castle buchen und Urlaub genießen

Es gibt in Großbritannien keine andere Stadt wie Edinburgh, keine andere, die so alt wirkt, so verwunschen, so voller dunkler Geheimnisse und voller Gassen, die direkt in die Vergangenheit zu führen scheinen. Edinburgh ist eine dunkle Stadt – das verdankt sie schon allein den grauen Sandstein-Fassaden, die über Jahrhunderte vom Rauch der Kohleöfen geschwärzt wurden. Doch das macht die Stadt nicht hässlich. Ganz im Gegenteil: Sie scheint voller Verheißungen zu sein und auf den diversen Stadtführungen, den Ghost- und den Mystic-Tours hat man ausreichend Gelegenheit, in die Geschichte der Stadt einzutauchen, die seit 1437 die Hauptstadt von Schottland ist.

Edinburgh - Hauptstadt mit Flair

Sir Walter Scott nannte sie „my own romantic town“ und Theodor Fontane das „Athen des Nordens“. Die schottische Stadt Edinburg hält diesem Vergleich mit der griechischen Hauptstadt wegen der vielen Hügel durchaus stand.

Überdies ist sie eine überaus attraktive und bezaubernde Stadt. Seit 1437 ist Edinburg die Hauptstadt Schottlands. Sie liegt an der schottischen Ostküste auf der Südseite des Meeresarmes Firth of Forth (der Mündung des Flusses Forth in die Nordsee).

Hoch über der Stadt thront majestätisch und uneinnehmbar Edinburg Castle auf dem Castle Rock, dem Basaltkegel eines erloschenen Vulkanes und beherrscht die Silhouette von Edinburgh. Steil fällt der Kegel fast senkrecht nach drei Seiten ab, nur von der Ostsseite her ist die Steigung so gering, dass man die Festung bequem auch zu Fuß erreichen kann. Die Spuren der Besiedlung des Berges reichen bis in das 9. Jahrhundert vor Christi.

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Noch aus der Zeit der Seefahrer stammt die alte Tradition der One O’Clock Gun, der 13- Uhr Kanone, die täglich genau um 13 Uhr abgefeuert wird. Einst diente dieses Signal den Segelschiffern, die für das Justieren ihrer Chronometer eine genaue Zeitangabe brauchten, um ihre Schiffe navigieren zu können. Auf dem Territorium des Castle befindet sich außerdem der Stone oft Stone, der heilige Stein, auf dem die Herrscher Schottlands zu ihren Krönungszeremonien Platz nahmen. Wer sich für schottische Geschichte und Schicksale interessiert, sollte es nicht versäumen Holyrood Palace, die Residenz des britischen Königshauses in Schottland zu besuchen. Hier machte Maria Stuart Halt, wenn sie in Edinburgh weilte und erlebte die dunkelsten Momente ihres Lebens. Im Palace sind noch einige ihrer persönlichen Sachen ausgestellt.

Die Stadt hat weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, unter anderem Prince Street Gardens -ein beliebter Treffpunkt inmitten der Stadt. Aber auch der Botanische Garten, der Zoo und weitere Parks und Grünflächen landen zum Verweilen ein. Im Hafen von Leith liegt die königliche Yacht Britannia und wartet darauf, besichtigt zu werden. Märkte, zahlreiche Geschäfte in der Prince Street. In der Victoria Street locken mit farbenfrohen Ladenfassaden. Restaurants, Pubs mit Livemusik und Bars sorgen sich um das leibliche Wohl der Gäste.

Übernachten kann man nach Wunsch in Luxushotels, Pensionen, Gasthöfen, in Ferienwohnungen, Jugendherbergen, ja selbst auf Zeltplätzen unter schottischem Himmel. Edinburgh ist auf alle Wünsche seiner Gäste eingestellt. Die Stadt selbst ist leicht und unkompliziert zu erreichen. Bahn- und Straßennetze führen in alle Städte Schottlands und Großbritanniens, es existieren Fähr- und Flugverbindungen. Der internationale Airport liegt etwa 15 km außerhalb der Stadt.

In die dunkle Vergangenheit Edinburghs abtauchen

Wenn sich die Dämmerung über Edinburgh legt, zeigt die Stadt ihr wahres Gesicht.

Hat man etwas Glück mit dem Tour-Guide fühlt man sich unwillkürlich in die düstere Vergangenheit Edinburghs zurückversetzt. Dann verschwinden die bunten Souvenirläden auf der Royal Mile im Nebel der Zeit und aus den Touristen, die in Scharen durch die Altstadt laufen, werden jene Menschen, die Jahrhunderte lang in Edinburgh lebten. Es war kein einfaches Leben in dieser Stadt, das wird einem unweigerlich klar. Vielmehr war Edinburgh viel zu eng für die vielen Menschen, die vor allem im 17. und 18. Jahrhundert auf der verzweifelten Suche nach Arbeit hierher kamen.

Die hygienischen Zustände in der Stadt waren katastrophal und die engen Gassen, die die Touristen heute so lieben, weil sie so charakteristisch für die Altstadt von Edinburgh sind, waren mit den Abfällen des Stadtlebens erfüllt. Nur wenig Licht drang hier hinab und die eleganten, dunklen Fassaden, die im Laufe der Zeit ihren Glanz verloren, tauchten die Straßen in ein ewiges Halbdunkel. Hier unten spielte sich die ganze Bandbreite menschlichen Glücks und Elends ab, wobei Hunger und Leid eindeutig überwogen. Heute steht man auf romantischen, sauberen Kopfsteinpflaster-Straßen und der Tour-Guide erweckt mit der rechten Dramatik in der Stimme jene Zeit zum Leben, in denen die Edinburgh Vaults im Bogen der South Bridge im Stadtzentrum noch bewohnt waren. Ihnen verdankt Edinburgh den Ruf, zu den gruseligsten Spukstädten Großbritanniens zu gehören.

Nichts für schwache Nerven: Die Edinburgh Vaults

Die dunklen Gassen von Edinburgh sind voller Geheimnisse und Geschichte.

Ursprünglich waren die Edinburgh Vaults als Lagerräume und kleine Geschäfte im Bogen der Brücke errichtet worden. Doch schon etwa 30 Jahre nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1788 verweisten die unwirtlichen Orte, die sich als zu nass für die Lagerung empfindlicher Ware entpuppten. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich hier eine Parallelwelt, in der die Ärmsten der Armen Unterschlupf fanden.

In einer Zeit, in der Hunger und Obdachlosigkeit das größte Problem der Stadt waren, entschloss sich die Regierung kurzerhand die Obdachlosigkeit zu verbieten. Wer nach der Sperrstunde noch auf der Straße gesichtet wurde, hatte schwere Folter zu erdulden. Auch darüber erfährt man während der Ghost & Torture-Tour sehr viel und ein Besuch im Torture Muesum, dem Folter-Museum, lässt die Erzählungen dann sehr plastisch wirken.

In den knapp 200 Kammern und Gewölben der Vaults lebten zeitweise bis zu 2.500 Männer, Frauen und Kinder unter den schlimmsten Bedingungen und kaum einer hier erreichte das 40. Lebensjahr. Natürliche Ursachen dieses entbehrungsreichen Lebens in Edinburgh waren daran ebenso schuld wie die berühmten Serienmörder Burke und Hare, die die Körper für medizinische Experimente verkauften. Eine solche Tour durch den Untergrund von Edinburgh ist wirklich nichts für Angsthasen und schwache Nerven. Mit etwas Glück ergattern Sie aber eine Tour, an deren Ende ein Glas Whisky auf den Schreck ausgeschenkt wird. Und den können Sie sicher gebrauchen.

Edinburgh muss man einfach lieben

Edinburgh ist die dunkle, stolze Schönheit von Schottland.

Wer sich nicht in Edinburghs Untergrund hinab traut, kann auf eigene Faust auf Erkundungstour durch die Closes wandeln, die vielen Gassen erkunden und zwischen den Terrassen und Treppen nach seinem eigenen Edinburgh-Abenteuer suchen. Überall erinnern Gedenktafeln an berühmte Bewohner, große Ereignisse und Schriftsteller, die sich hier vor Ort von der Atmosphäre der Stadt inspirieren ließen. Und wenn Sie sich dann am Abend genügend gegruselt haben, erkunden Sie Edinburgh bei Tageslicht und lassen Sie sich von der Schönheit und Königlichkeit dieser Stadt verzaubern.

Edinburgh Castle lohnt trotz des hohen Eintrittspreises auf jeden Fall einen Besuch, im Elephant House wandeln Sie auf den Spuren der Harry Potter-Autorin J.K. Rowling und in den Princess Gardens und auf Arthur’s Seat genießen Sie die grünen Seiten dieser Stadt, die sonst so verheißungsvoll grau wirkt. Denn allen düsteren Legenden und Geistergeschichten zum Trotz ist Edinburgh eine Stadt, in die man sich unweigerlich verliebt. Überall begegnet einem Geschichte und jedem Ort scheint Magie inne zu wohnen. Wer dafür empfänglich ist, wird zustimmen: Es gibt in Großbritannien keine andere Stadt wie Edinburgh!

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