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Großbritannien-Lexikon F - von Fähren bis Furniture

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Von Fähren und Fahrenheit bis hin zu Furniture, in unserem Großbritannien-Lexikon erfahren Sie alles über England, Schottland und Wales und bekommen einen Überblick über die wichtigsten englischen Begriffe und Wörter. Seien Sie niemals mehr unsicher und informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die wichtigsten Dinge. Hier finden Sie alles, was Sie für eine Reise nach Großbritannien wissen müssen in alphabetischer Reihenfolge, sodass Sie nicht mehr lange suchen müssen und alles auf einen Blick erfahren.


Fähren

Innerhalb Grossbritannies sowie zu den Kanalinseln und der Isle of Man gibt es folgende wichtige Fähren:

  • Caledonian MacBrayne - zahlreiche Faherrouten an der schottischen Westküste.
  • Condor Ferries - Fähren von Poole, Portsmouth und Weymouth zu den Kanalinseln.
  • Emeraude Jersey Ferries - Route Jersey-St. Malo.
  • Hovertravel - Route Ryde-Southsea, nur Fusspassagiere.
  • Isle of Man Steam Packet - Routen Heysham-Isle of Man und Liverpool-Isle of Man.
  • Isle of Sark Shipping Company - Route Sark-Guernsey.
  • Isles of Scilly Travel - Fähren zu den Isles of Scilly (Cornwall).
  • John O'Groats Ferries - Route John O'Groats-Burwick.
  • Lundy Company - Fähren von Bideford und Ilfracombe nach Lundy.
  • Mersey Ferries - Ferry across the Mersey (Liverpool).
  • NorthLink Orkney & Shetland Ferries - Routen Aberdeen-Kirkwall-Lerwick, Aberdeen-Lerwick und Scrabster-Stromness.
  • Orkney Ferries - verschiedene Routen zwischen den Orkneys.
  • Red Funnel Ferries - Fähren von Southampton nach East Cowes, Gosport und West Cowes.
  • Salters Steamers - Fähren auf der Themse, Haltepunkte unter anderem Henley und Windsor.
  • Seacat Scotland - Fähren von Heysham und Liverpool zur Isle of Man.
  • Serco Denholm - Fähre zwischen Islay und Jura Shetland Islands Council - Fähren zwischen den Shetland Inseln.
  • Trident Charter - Route Guernsey-Herm Western Ferries (Clyde) - Route Dunoon-Gourock.
  • White Horse Ferries - Fähre von Southampton nach Hythe.
  • Wightlink Isle of Wight Ferries - Routen Lymington-Yarmouth, Portsmouth-Fishbourne und Portsmouth-Ryde.

(siehe auch Internationale Fähren)

Führerschein

Für den Gebrauch eines Fahrzeugs in Großbritannien müssen Besucher ihren nationalen Führerschein mitführen.

Fahnen

Die offizielle Fahne Großbritanniens ist die bekannte "Union Flag", oft auch als "Union Jack" bezeichnet. Sie ist durch die Kombination der Fahnen Englands, Schottlands und Irlands entstanden. Daneben existieren noch die Fahnen Englands (rotes St. George's Cross auf weissem Grund), Schottlands (weisses St. Andrew's Cross auf blauem Grund) und Wales' (roter Drache aufweiss-grünem Grund). In Schottland relativ häufig zu sehen ist der rote Löwe auf gelbem Grund, dies ist die schottische Königsflagge.

Fahrenheit

Um Celsius in Fahrenheit umzurechnen, multipliziert man die angegebenen Grad mit 9, dividiert dann durch 5 und addiert 32 dazu. 10 Grad Celsius sind also (10*9=90 90:5=18 18+32=50) 50 Grad Fahrenheit. Umgekehrt funktioniert es natürlich auch: Aus Fahrenheit werden Celsius, indem man 32 subtrahiert, dann mit 5 multipliziert und durch 9 dividiert. Gasöfen haben dann noch ganz eigene Einstellungen zur Erleichterung hier einige wichtige Werte: Celsius Fahrenheit Gasofen Grad Grad Stufe 0 32 - 5 41 - 10 50 - 15 59 - 20 68 - 25 77 - 30 86 - 35 95 - 37 98,4 - 100 212 - 110 225 - 120 250 - 140 275 1 150 300 2 160 325 3 180 350 4 190 375 5 200 400 6 220 425 7 230 450 8 240 475 9

Fast Food (Top Ten)

Neben den weltumspannenden Franchiseketten wie Burger King, KFC, McDonalds oder auch Starbucks hat Großbritannien eine eigene Fast-Food-Kultur, die sich der Besucher unbedingt einmal antun sollte. Abgesehen von den Sandwiches, die es in fast jedem Laden in wechselnder Qualität gibt. Beim "Chippie", der in keinem Ort weit entfent ist, gibt es folgende Delikatessen:

  1. Fish and Chips - Das klassische britische Essen und eine Tradition an sich, grob geschnetzelte und dann frittierte Kartoffeln mit paniertem Fisch, meist Dorsch oder Kabeljau, das Menu eingewickelt in Papier, reichlich gesalzen und getränkt mit Essig.
  2. Southern Fried Chicken - Eine populäre Kopie von Colonel Sanders Welterfolg, Hähnchenteile in würziger Panade.
  3. Pies - In Teig eingebackene Mixturen mit hohem Sättigungseffekt, durch die Hitze der Füllung aber ein Abenteuer beim Verzehr "aus der Hand". Beliebtester Sorten sind "chicken and mushroom" und das gewöhnungsbedürftige "steak and kidney".
  4. Cornish Pastie - Eine ursprünglich im Südwesten beheimatete Teigtasche mit einer Füllung aus Hackfleisch, Gemüse und Kartoffeln - Komplettmahlzeit mit essbarer Verpackung sozusagen. Das schottische Pendant ist der "bridie".
  5. Mushy Peas - Gnadenlos weichgekochte Erbsen, oft als Beilage genommen, in Kombination mit "chips" aber auch eine volle (und füllende, wenn auch nicht mehr vitaminreiche) Mahlzeit.
  6. Sausages - Verwechseln Sie die britische "sausage" nicht mit dem deutschen Würstchen, die meist wesentlich weichere Inselvariante ist einfach (und gewöhnungsbedürftig) anders. Auch als "sausage roll", also in Teig eingebacken, durchaus beliebt.
  7. Spring Rolls - Die klassische Frühlingsrolle gibt es mittlerweile nicht nur beim "Chinese Takeaway", sondern auch im besser bestückten Chippie.
  8. Pickled Eggs - Eine Eivariante, die in riesigen Gläsern in Imbissen und Pubs angeboten wird, hartgekochte Eier in einer Essig-Salzwasser-Mixtur schwimmend.
  9. Curry - Statistisch gesehen das beliebteste Essen in Großbritannien, und das nicht Dank der starken asiatischen Minderheit im Lande. Die weichgekochten Fleischstücke in (meist) Fertigsauce werden mit Reis oder (typisch) "chips" serviert und gehören zum Standard eines "pub crawls".
  10. Deep-Fried Mars Bar - Unglaublich, aber wahr: Der in Fett frittierte Schokoriegel war zunächst eine schottische Spezialität und erobert langsam die gesamte Insel. Ausser Konkurrenz: Cockles and Mussels, Jellied Eel - Diese Spezialitäten gibt es nur noch vereinzelt in Seaside Resorts und in London, beide nur für echte Liebhaber oder sehr Experimentierfreudige zu empfehlen.

Feiertage

Es bestehen folgende gesetzliche Feiertage in Großbritannien:

  • 1. Januar - Neujahrstag
  • 2. Januar (nur Schottland) Karfreitag Ostermontag (nur England und Wales)
  • May Day - 1. Montag im Mai
  • Spring Bank Holiday - letzter Montag im Mai
  • Summer Bank Holiday - erster Montag im August (nur Schottland)
  • Summer Bank Holiday - letzter Montag im August (nur England und Wales)
  • 25. Dezember - Christmas Day
  • 26. Dezember - Boxing Day

Fällt ein Feiertag auf einen ohnehin arbeitsfreien Tag (Samstag oder Sonntag), wird er am nächsten darauffolgenden Wochentag nachgeholt. Als Beispiel: 2005 fiel der 1. Januar auf einen Samstag, also wurde der 3. Januar zum Ersatz erklärt. In Schottland musste zudem der 2. Januar, der ja auf einen Sonntag fiel, nachgefeiert werden. Da der 3. Januar schon wegen des 1. Januar arbeitsfrei wurde, hatten die Schotten folgerichtig auch noch den 4. Januar frei. Für den Touristen gilt zu beachten, dass neben den obengenannten landesweiten Feiertagen in Schottland noch zahlreiche örtliche Feiertage existieren!

Fernsehen

Mit Hilfe von Teekisten, einer Hutschachtel, Fahrradlampen und einigen Elektromotoren baute der schottische Erfinder John Logie Baird (1888-1946) nach seinen fehlgeschlagenen Experimenten mit Rasiermessern aus Glas und Socken aus Papier eine Maschine, die drahtlos Bilder übertrug. Das Fernsehen war geboren. Heute kann man terristrisch und analog (also mit einem "normalen Fernseher") folgende Sender in Großbritannien empfangen: BBC (seit 1936, ab 1964 BBC One) BBC2 (seit 1964) ITV (seit 1955) Channel 4 (seit 1982) Five (seit 1997) Besucher mit eigenem Fernseher (etwa im Wohnmobil) sollten bedenken, dass in Großbritannien eine andere Tonnorm verwendet wird, mit "normalen" Geräten vom Kontinent lässt sich daher ein Bild, aber kein Ton empfangen.

Fernsehen (Top Ten)

Die beliebtesten Sendungen aller Zeiten im britischen Fernsehen waren: Aktuelles: Nachrichten (logisch); Comedy: Morecombe and Wise; Dokumentation: Around the World in 80 Days (von und mit Michael Palin); Drama (Film): Cathy Come Home (von Ken Loach); Drama (Serie): All Creatures Great and Small ("Der Doktor und das liebe Vieh") Historiendrama: I, Claudius (mit Derek Jacobi); Kinderprogramm: Playschool; Krimi: Inspector Morse (mit John Thaw); Sit-Com: Only Fools and Horses (mit ) Soap: Coronation Street ("Corrie").

Die Programme mit der längsten "Lebensdauer" im britischen Fernsehen sind:

  1. Come Dancing (seit 1950)
  2. Panorama (seit 1953)
  3. What the Papers Say (seit 1956)
  4. The Sky at Night (seit 1957)
  5. Grandstand (seit 11. Oktober 1958)
  6. Blue Peter (seit 16. Oktober 1958)
  7. Coronation Street (seit 1960)
  8. Songs of Praise (seit 1961)
  9. Dr. Who (seit 1963)
  10. Top of the Pops (seit 1964).

Die absolut höchste Zuschauerzahl in Großbritannien hatte die Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles (Juli 1981), gefolgt von Brasilien gegen England (Juni 1970), England gegen Deutschland (Juli 1966), Chelsea gegen Leeds (Wiederholung des Cup Final im April 1970) sowie der Beerdigung von Prinzessin Diana (September 1997). Erst dann folgt die erste Fiktion, das Weihnachtsspecial der Soap "EastEnders" 1986.

Fernverkehr mit Bahnen

Früher musste man nur sagen, man wolle von London nach Glasgow und ob Express oder normal und welche Klasse. Heute darf man sich noch aussuchen, mit welchem Bahnunternehmen.

Fernwanderwege

Großbritannien hat folgende Herausforderungen für Wanderer zu bieten:

  • Speyside Way (SCO)
  • 45 Meilen von Tomintoul nach Spey Bay, West Higland Way (SCO)
  • 95 Meilen von Fort William nach Glasgow, Southern Upland Way (SCO)
  • 212 Meilen von Portpatrick nach Cockburnspath, Pennine Way (ENG)
  • 256 Meilen von Kirk Yetholm nach Edale, Coast to Coast Walk (ENG)
  • 109 Meilen von St. Bees Head nach Robin Hood's Bay, Dales Way (ENG)
  • 81 Meilen von Ilkley nach Bowness-on-Windermere Cleveland Way (ENG)
  • 110 Meilen von Helmsley nach Filey, anschliessend an den Wolds Way (ENG)
  • 79 Meilen von Filey nach Kingston upon Hull, Peddars Way and Norfolk Coast Path (ENG)
  • 94 Meilen von Cromer nach Knettishall Heath/Thetford, dort anschliessend an den Icknield Way (ENG)
  • 105 Meilen von Thetford nach Ivinghoe und mit Übergang dort zum Ridgeway (ENG)
  • 85 Meilen von Ivinghoe nach Avebury, dabei den Thames Path (ENG)
  • 180 Meilen entlang der Themse von Thameshead nach London, kreuzend, North Downs Way (ENG)
  • 141 Meilen von Farnham nach Dover, South Downs Way (ENG)
  • 106 Meilen von Winchester nach Eastbourne, Isle of Wight Coastal Path (ENG)
  • 65 Meilen "rundum"; South West Coast Path (ENG)
  • 600 Meilen entlang der Küste von Poole nach Minehead, Pembrokeshire Coast Path (CYM)
  • 186 Meilen von Amroth nach Cardigan und letztlich der Offa's Dyke Path (CYM/ENG)
  • 182 Meilen entlang der englisch-walisischen Grenze von Chepstow nach Prestatyn

Filme (Top Ten)

Wenn man von "typisch britischen" Filmen redet, dann fallen folgende Produktionen besonders auf:

  1. 1. Sherlock Holmes - Der englischste aller Detektive und ewiger Vertreter eines Gaslicht-beleuchteten viktorianischen London wurde niemals so gut und bis ins Detail perfekt dargestellt wie von Jeremy Brett. Die aufwendige und sehr eng an Sir Arthur Conan Doyle orientierte TV-Serie ist legendär, wenn auch der intelligente "spoof" "Without a Clue" mit Michael Caine und Ben Kingsley nicht zu verachten ist. Viele Filme mit Basil Rathbone erreichen dagegen das Niveau deutscher Edgar-Wallace-Verfilmungen.
  2. Miss Marple - Die werkgetreue TV-Verfilmung der Geschichten um Amateurdetektivin Jane Marple mit Joan Higgins in der Hauptrolle ist nett, aber an Schrulligkeit sind die vier Filme und ein Cameo mit Margaret Rutherford unübertroffen.
  3. Hercule Poirot - Auch wenn sich grosse Namen wie Albert Finney und Peter Ustinov sehr gut als der belgische Detektiv schlugen die TV-Verfilmungen mit David Suchet lassen das Großbritannien der 1940er und 1950er real werden.
  4. Ealing Comedies - In Deutschland kennt man am ehesten "Ladykillers" mit Alec Guinness, Peter Sellers und Herbert Lom, die in den Ealing-Studios gedrehten Komödien bieten jedoch noch viele weitere Einblicke in das britische Alltagsleben, immer mit einem gewissen skurrilen Extra.
  5. Carry On - Man hasst sie oder liebt sie: Die mit immer derselben Crew gedrehten Filme, die alle Klischees der Filmgeschichte plündern und vor sexistischen Witzen nur so strotzen. In Deutschland als "Ist ja irre" bekannt.
  6. BBC Shakespeare - Einst machte es sich die BBC zur Aufgabe, Shakespeares dramatische Werke komplett zu verfilmen. Das Ergebnis lässt sich auch heute noch ansehen, selbst wenn in der Zwischenzeit Kenneth Branagh als Henry V, Mel Gibson als Hamlet und Al Pacino als Shylock auftraten. Wer einen durchaus nicht unrealistischen Einblick in das Theaterleben zu jener Zeit haben möchte, dem sei "Shakespeare in Love" empfohlen, trotz einiger (göttlicher) Anachronismen und dem eher unbekannten Werk "Ethel the Pirate's Daughter".
  7. Romantic Comedies mit Hugh Grant - Auch wenn man den ewig blinzelnden Haarmop nicht ertragen kann, Filme wie "Four Weddings and a Funeral", "Notting Hill" und "Love Actually" sind so britisch wie London im Nebel.
  8. Hammer Horror - Die grosse Zeit des britischen Horrorfilms ging einher mit den Hammer Studios und den Namen Peter Cushing und Christopher Lee. Dabei waren die Filme nicht unbedingt gut: Fledermäuse flatterten an deutlich sichtbaren Gummifäden, Kulissen wurden endlos recycled und die Plots waren - im besten Falle flach. Und als Christopher Lee für eine Sprechrolle zu teuer war, liess man ihn in einem "Dracula"-Film den Grafen neunzig Minuten lang stumm spielen.
  9. "The Full Monty" - Arbeitslose Stahlarbeiter machen eine neue Karriere als Stripper - niemand konnte sich vorstellen, dass das ein Hit wird. Es wurde - 'nuff said. Weitere Filme mit oft skurrilem Lokalflair sind beispielsweise der Schottland-Film "Trainspotting" oder auch "Comfort and Joy", "Brassed Off", "Billy Elliott" und "The Englishman who went up a hill and came down a mountain".
  10. 007 - Man kommt an ihm nicht vorbei, sei es in der schottischen, englischen oder irischen Inkarnation, er ist der Vorzeigebrite an sich, komplett mit makelloser Garderobe, einem Martini und einer "stiff upper lip" (und, in Roger Moores Fall, einer erhobenen Augenbraue). Auch wenn in "xXx" und "The Tuxedo" das Klischee mittlerweile kräftig persifliert wurde. Und in den "Austin Powers"-Filmen, aber die sind ja nun wieder eine Hommage.

Ausser Konkurrenz: "Peter Pan" (Walt Disney Zeichentrickfilm) - Die Sequenz mit dem Flug über das nächtliche London ist wunderschön (und im "Magic Kingdom" nachvollziehbar). "Mary Poppins" - Dick van Dykes Akzent ist grausam, aber das heraufbeschworene (mythologische) London nett gestaltet. "My Fair Lady" - Das Musical in der Verfilmung mit Audrey Hepburn und Rex Harrison ist eine Persiflage auf die "stuffy upper class" und ein weiteres mythologisches London, wie es nie war, aber hätte sein sollen! Alle Produktionen von "Merchant Ivory" ("Howard's End" oder "The Remains of the Day").

Filmindustrie

Die britische Filmindustrie hinkte wirtschaftlich schon immer hinter Hollywood zurück, so dass die "Cinematograph Film Act" von 1927 nötig war, sie jenseits von Qualität und Inhalt am Leben zu halten. Bis 1983 verpflichtete das Gesetz alle Kinos, einen Mindestanteil von britischen Filmen im Programm zu haben. Dadurch entstand eine Masse an wirklich grottenschlechten B-Movies, die ja Dank eines zwangsweisen Verleihs durchaus Kosten deckten und manchmal sogar Gewinn abwarfen. Einige haben heute Kultstatus. Der Anteil an US-Filmen hat jedoch nach Abschaffung der Quotierung sicher die 90%-Marke überschritten, britische Produktionen dümpeln auf dem zweiten Platz vor den "Achtungserfolgen" etwa aus Frankreich, China oder Neuseeland. Die erfolgreichsten Produktionen aus britischen Studios haben in den letzten Jahren einen Trend: Romance und Comedy, oft in einem Film vereint. Dazu gehören "The Full Monty", "Four Weddings and a Funeral", "Shakespeare in Love", "Bean" (der einzige Film in den "Top Five" ohne wenigstens etwas Romance) und "Notting Hill".

Firmen (Top Ten)

Nach dem Jahresumsatz gerechnet bilden folgende Firmen die britische Spitze (Umsatz in Milliarden):

  1. HSBC, London (62,09)
  2. Prudential, London (96,94)
  3. Lloyds Banking Group, London (23,41)
  4. Barclays, London (29,19)
  5. Rio Tinto, London (33,93)
  6. British American Tobacco, London (19,90)
  7. AstraZeneca, Cambridge (22,97)
  8. National Grid, London (21,95)
  9. Legal & General, London (105,46)
  10. GlaxoSmithKline, Brentford (37,63)

Five O'Clock Tea

siehe unter High Tea.

Flüge

Es gibt unzählige Möglichkeiten, vom Kontinent aus Großbritannien mit dem Flugzeug zu erreichen, eigentlich fast jeder Flughafen bietet eine Verbindung. Wichtig ist dabei der Preisvergleich, denn im Rahmen des Preiswettbewerbs sind vermeintliche Low-Cost-Airlines gelegentlich die teurere Alternative. Die meisten Reisenden kommen auf einem der Londoner Flughäfen an, wobei die Bezeichnung "London" oft sehr relativ ist. Abgesehen vom London City Airport liegt Heathrow am nächsten an der Innenstadt und der ideale Flughafen sollte auch nach den weiteren Plänen gewählt werden: Will man etwa weiter nach Wales, ist Gatwick absolut ungeeignet! Flüge innerhalb Großbritanniens - Die Frage, ob sich Inlandsflüge "lohnen", kann nur schwer beantwortet werden. Oft ist die Nutzung eines InterCity zwischen London und Edinburgh schneller als ein Flug mit anschliessender Fahrt ins Zentrum, auch preislich kann es manchmal kaum Unterschiede geben. Unverzichtbar werden Flüge bei Kurzbesuchen auf den Shetlands!

Flughäfen (Top Ten)

Die zehn meist genutzten Flughäfen in Großbritannien sind:

  1. London Heathrow - www.baa.co.uk
  2. London Gatwick - www.baa.co.uk
  3. Manchester - www.manchesterairport.co.uk
  4. London Stansted - www.baa.co.uk
  5. Birmingham International - www.bhx.co.uk
  6. Glasgow International - www.baa.co.uk
  7. Edinburgh - www.baa.co.uk
  8. London Luton - www.london-luton.com
  9. East Midlands - www.nottinghamema.com
  10. Newcastle International - www.newcastleinternational.co.uk

Frauen

Großbritannien ist für Frauen ein sicheres Reiseland, es sind nicht mehr oder andere Vorsichtsmassnahmen angebracht als in Deutschland. Da es keine ausgewiesenen "Rotlichtbezirke" gibt, sind allerdings in manchen Innenstadtbereichen (London Kings Cross, Glasgow Seitenstrassen der westlichen Argyll Street) Verwechslungen möglich. Am besten fragt man in der Unterkunft, ob es gewisse "Problemzonen" in der Nähe gibt.

Freiluftkonzerte und -veranstaltungen

Die Briten lieben Freiluftkonzerte, sei es ein Promenadenkonzert in den Princes Gardens in Edinburgh, Amateuroper in einer historischen Ruine oder das Rock- und Schlammspektakel in Glastonbury. Und eine grosse Auswahl finden Sie in unserer touristischen Jahresübersicht.

Freizeitaktivitäten (Top Ten)

Die beliebtesten "Aktivitäten" während der Freizeit sind für die Briten (Prozentzahlen in Klammern, Mehrfachnennungen waren möglich):

  1. Fernsehen (99)
  2. Freunde besuchen oder empfangen (96)
  3. Radio hören (88)
  4. Schallplatten/CDs hören (78)
  5. Lesen (65)
  6. Pubbesuch (65)
  7. Essen gehen (62)
  8. Gartenarbeit (49)
  9. Ausflüge mit dem Auto (47)
  10. Wandern (45)

Friedhöfe

Großbritannien besitzt einige der phantastischsten Friedhöfe der Welt, die Beerdigungskultur in der viktorianischen Zeit liess die obskursten Auswüchse entstehen von kleinen Pyramiden mit flankierenden Obelisken über Glockentürme zur Rettung Scheintoter bis hin zu morbiden Statuen. Zu den besuchenswertesten Friedhöfen gehören Highgate in London (unter anderem mit dem Grab Karl Marx'), Kensal Green (ebenfalls in London und letzte Ruhestätte einiger Prominenter) und die Necropolis in Glasgow ("Grave with a View"). In den meisten Gemeinden gibt es kleine Kirchhöfe, auf denen man zum Teil uralte Gräber mit oft leicht skurrilen Inschriften findet.

Furniture

siehe unter Möbelstile.

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