Reisen entlang Englands Ostküste

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Reisen entlang Englands Ostküste

Ein Trip entlang der Ostküste Englands

Die geschichtlichen Hintergründe von Lincolnshire begeistern auch die Touristen in England.

Mit verträumten Grafschaften, kleinen Städtchen mit Kopfsteinpflaster und Pubs, in denen Einheimische ihr Feierabendbier genießen, kann der Osten der Insel für eine echte Überraschung sorgen. Denn dieser Teil Großbritanniens, der mit alten Kirchen und Schlössern sowie Meerfeeling auftrumpft, wird oft unterschätzt und von Besuchern sogar recht stiefmütterlich behandelt.

Für Inspiration und Motivation soll diese in Worte gefasste Reiseroute sorgen, die in der Londoner Ecke startet und bis nach Lincolnshire führt. Wo sich ein Stopp lohnt und wo er Pflicht ist, verrät der folgende Artikel – und zwar unabhängig davon, ob die Reise alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie absolviert wird. Und eins sei versprochen: Denn die Insel bietet weitaus mehr als Fish and Chips und Tea-Time.

Nachhaltig unterwegs – mit dem Zug bis in den Norden

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln reisen Sie besonders bequem durch Großbritannien.

Wer gerne unabhängig ist, kann diesen Trip mit einem Mietwagen oder gegebenenfalls mit dem eigenen Auto starten. Meist erfolgt allerdings die Anreise zur Insel per Flugzeug. Das britische Eisenbahnnetz, das übrigens zu den ältesten der Welt zählt, ist gut ausgebaut und wird dementsprechend gern auch von Touristen genutzt.

Die Reisedauer von London nach Cambridge dauert circa eineinhalb Stunden. Die Reise über weite Felder lädt zum Zurücklehnen und Entspannen ein. Die Züge sind meist mit Internet ausgestattet. Wer also zu nachtschlafender Zeit im Zug sitzt oder die Gegend nicht vom Zug aus begutachten möchte, kann sich die Fahrt mit Arbeit oder einem Glücksspiel aus der Heimat vertreiben.

Wer entlang Englands Ostküste reist, wird während des Trips sicherlich an Cambridge vorbeikommen.

Beispielsweise stehen online einige Anbieter zur Auswahl. Hier kann zwischen verschiedenen Spielvarianten gewählt und der passende Anbieter schnell gefunden werden. Aufgrund der zertifizierten Betreiber kann bedenkenlos gezockt und auf der Fahrt vielleicht die Reisekasse aufgefüllt werden.

Im Zick-Zack durch die Grafschaften

Zu empfehlen ist die Route über Cambridge. Vom Zug aus schon zu sehen ist das Kings College mit der dazugehörigen Kapelle aus 1441, gegründet von König Heinrich VI. Die Universität von Cambridge ist heute eine der bedeutendsten Universitäten der Welt, gegründet wurde diese 1209.

Mit der Bahn führt der Weg in die nächst größerer Stadt: nach Peterborough. Auch hier animiert ein ungewöhnlicher Bau aus der mittelalterlichen Zeit zum Bleiben und Verweilen. Die Kathedrale von Peterborough wurde 1238 eröffnet und begeistert die Besucher mit einer außergewöhnlichen Schönheit und ihrer Größe.

Die Kathedrale in Peterborough ist eine beliebte Anlaufstelle für Touristen auf der Rundreise.

Peterborough hat im stetigen Aufbau und Wandel von London eine große und wichtige Rolle mit übernommen. Die Stadt ist bekannt für seine lehmigen Böden, was für die Ziegelherstellung von Vorteil war. Das haben sich die Bewohner zu Nutze gemacht und die Stadt über Jahrhunderte hinweg so groß werden lassen.

Der Weg Richtung Lincolnshire

Nach weiteren eineinhalb Stunden Fahrtzeit wird Bosten (Linconshire) erreicht. Bosten diente im Mittelalter als Seehafen und war für den Handel mit Kontinentaleuropa von sehr großer Bedeutung. Bosten war der zweitwichtigste Hafen im vereinigten Königreich.

In Lincolnshire zählt die Lincoln Castle mit der berühmten Stadtmauer zu den meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten.

Eine bedeutende Sehenswürdigkeit gibt es auch hier zu bestaunen: die Pfarrkirche Saint Botolph mit ihrem berühmten Kirchturm. Der Unterbau wurde im Jahr 1309 begonnen und erst 1460 vollendet. Dieser ist stattliche 83 Meter hoch und diente früher als Leuchtturm.

Sehenswertes an der Ostküste

Zum Verweilen am Meer laden viele kleine Städtchen rund um Bosten ein. Die bekannteste hier ist wohl Skegness, die auch auf Reisewebsites als Geheimtipp gehandelt wird und die speziell auf den Tourismus ausgelegt ist – mit zahlreichen Attraktionen am Meer, vielen Markständen und auch Resorts für Übernachtungen. Die Route am Meer entlang ist all jenen zu empfehlen, die mit dem Auto unterwegs sind.

Wen es von der östlichen Küste zurück ins Landesinnere zieht, wird an Lincoln, der größten Stadt in der Grafschaft Lincolnshire, nicht vorbeikommen. Auch hier befindet sich eine Kathedrale im Stil der englischen Gotik. Das Schloss, Lincoln Castle, ist eigentlich eine große Burg. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde bis vor kurzem als Gefängnis mit dazugehörigem Gerichtsgebäude genutzt.

Ganz oben im nördlichen Teil von Lincolnshire befindet sich die Küstenstadt Cleethorpes. Bekannt für die Fischerei entwickelte sich die Stadt nach und nach zum Ferienort.

Die Küstenstadt lädt ein zu Bootsfahrten oder Spaziergängen alleine, zu zweit oder mit der Familie am Strand. Wer mit der Familie reist, macht gerne einen Abstecher in den Dschungel-Zoo, dessen Vielfalt auf der Website genau beschrieben ist.

Fazit: Ein England-Trip muss nicht immer in den Süden führen

Die Lincoln Cathedral ist ein architektonischer Hingucker inmitten der Grafschaft Lincolnshire.

Der nordwestliche Teil der Insel kann mit den großen Touristen-Hot-Spots mithalten, allerdings auf ganz andere Art und Weise. Hier punkten eindeutig die Ruhe und wenig überlaufene kleine Städtchen. Unterkünfte können natürlich vorab gebucht werden.

Außerhalb der Saison findet sich jedoch auch schnell eine Unterkunft in einem kleinen privaten Bed & Breakfast. Genau diese kleinen Unterkünfte machen nämlich einen heimeligen Urlaub oftmals aus.

Mit architektonischen Meisterleistungen kann die britische Insel in jeder Hinsicht punkten. Die Gebäude, die sich meist im allerbesten Zustand befinden und besucht werden können, sind nach wie vor noch in das tägliche Leben der Inselbewohner integriert – egal ob als Kirche oder Kathedrale, Leuchttrum oder Universität. An besonderen und atemberaubenden Bauten mangelt es hier nicht.

Mit dem Zug reisen Sie besonders nachhaltig entlang der englischen Ostküste und durch das Binnenland.

Wer seine Rundreise nachhaltig gestalten möchte, kann dies mit dem Zug sehr gut umsetzen. Das Schienennetz ist an der Ostküste Englands und auch im Binnenland sehr gut ausgebaut. Wer die Unabhängigkeit genießen möchte, wird sich einen Mietwagen buchen und ganz spontan selbst die Richtung der Reise vorgeben.

Egal wie: Der England-Trip muss nicht zwingend im Süden verbracht werden. Auch die östlichen Küstenregionen bieten Vielfalt pur. Schließlich handelt es sich um eine Insel, die reich an „places to be“ ist, welche (auch oder vor allem fernab der Touristen-Hot-Spots) entdeckt werden möchten – egal ob alleine oder gemeinsam mit den Lieben.



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