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Simon Beckett

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Die Chemie des Todes ist der erste Krimi von Simon Beckett.

Wenn es in Englands Krimilandschaft einen König gibt – dann kann das kein anderer sein als Simon Beckett, der Buch für Buch Bestseller schreibt. Was Wallander für den Schwedenkrimi ist, ist David Hunter für den Krimi aus Großbritannien. Ob „Die Chemie des Todes“, „Kalte Asche“, „Leichenblässe“ oder „Verwesung“ – immer wieder schaffen es die Romane von Simon Beckett auf die Bestsellerlisten. Doch was genau macht die Faszination rund um den fiktiven Forensiker David Hunter aus und sorgt dafür, dass Beckett auf keiner Liste mit Buchtipps für England fehlen darf?

Simon Beckett und die David Hunter-Krimis

Zum einen darf man nicht vergessen, wo Beckett seine Romane ansiedelt. Als Fans des mystischen Englands wissen wir, dass das Land, das die Kulisse der Krimis bildet, großes Schauer- und Gänsehautpotential hat. Simon Beckett macht sich das bewusst zu nutze: In seinem bislang letzten Hunter-Krimi nimmt er den Leser mit in das geheimnisvolle Dartmoor, eine Moorlandschaft an der Grenze zwischen Devon und Cornwall. Zugegeben: „Verwesung“ ist nicht Becketts bester Krimi, doch das Aufgreifen jener Landschaft, in der Sherlock Holmes -Schöpfer Sir Arthur Conan Doyle seinen Roman „Der Hund von Baskerville“ ansiedelte, ist hier schon die halbe Miete.

Wer einmal im Dartmoor war und gespürt hat, wie der morastige Boden an den Füßen saugt und den Wanderer scheinbar gleich in die Unterwelt hinabziehen will, der versteht das nur zu gut. Hier, in dieser Landschaft, soll ein Serienmörder die Leichen junger Mädchen der Verwesung preisgegeben haben. Simon Beckett schickt David Hunter in die Ermittlung – verfolgt vom Killer selbst, dem hühnenhaften und ungeschlachten Mörder Jerome Monk. Beckett setzt in diesem Roman also bewusst auf die schaurige Gruselatmosphäre englischer Moorlandschaften.

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Damit weicht er etwas von dem ab, was die Fans von ihm gewöhnt sind. Eigentlich ist Simon Becketts Name eng mit authentisch beschriebenen, schonungslosen forensischen Untersuchungen verbunden. Die Einzelheiten und Hintergrundkenntnisse hat er sich auf der US-amerikanischen Body-Farm angeeignet.

Dort untersuchen die Forscher den Verwesungsprozess an echten Leichen. Dass Beckett ganz genau hingeschaut hat, das können Leser in seinen Büchern kaum übersehen. Hier kommt dann wohl der britische Hang zum Morbiden durch. Den Lesern jedenfalls gefällt es. Dabei war eigentlich überhaupt nicht abzusehen, dass Simon Beckett einmal mit forensischen Thrillern seinen Lebensunterhalt verdienen würde.

Im Gegenteil: Nachdem er seinen Magister in Englisch erworben hatte, arbeitete er zunächst einige Jahre lang als Hausmeister. Bis 1992 verlief sein Leben augenscheinlich planlos. Er unterrichtete Englisch in Spanien und spielte zurück in England in mehreren Bands Schlagzeug. Die Entscheidung, als freier Journalist zu arbeiten, sollte dann sein Leben verändern. Seit 1992 schrieb Simon Beckett für diverse britische Zeitschriften und Magazine und bereiste für seine Reportagen die Welt.

Extreme Themen sind sein Spezialgebiet

Es waren dabei nie die weichen Themen, die ihn interessierten: Mit der Polizei bei einer Bordell-Razzia, bei einer Schießerei in Nevada und auf der Body-Farm in Tennessee lebte er seinen Hang zum Extremen aus. In Tennessee traf ihn dann die Inspiration. Hier wurde die Figur David Hunter geboren, die Simon Beckett weltbekannt machen sollte. 2006 erschien „Die Chemie des Todes“, Hunters erster Fall.

Gebeutelt von Schicksalsschlägen – ohne die die Ermittler in modernen Krimis heute einfach nicht mehr auskommen – zieht sich Hunter darin in ein kleines Dorf zurück, in dem auch prompt der erste Kriminalfall auf ihn wartet: Die Leiche einer Dorfbewohnerin wird am Rande eines Sumpfes gefunden. David Hunter nimmt die Ermittlungen auf und kommt einem Tierquäler mit einer schweren psychischen Störung auf die Spur. Im Nachfolgeband „Kalte Asche“ (2007) führt ein Auftrag David Hunter auf die schottische Insel Runa.

Das Polizeipräsidium von Inverness hat ihn um Mithilfe in einem ominösen Mordfall gebeten. Wegen eines schweren Sturms ist die Insel jedoch kurz darauf von der Außenwelt abgeschnitten. Weitere Leichen tauchen auf und die Situation auf der fiktiven Insel vor der Küste von Schottland spitzt sich zu. Die beklemmende Atmosphäre dieser abgeschiedenen Insel, die ohne Kontakt zum Festland ist, macht diesen Thriller besonders spannend. In „Leichenblässe“ (2009) lässt Simon Beckett Hunter dann tatsächlich auf die Body-Farm in Tenneessee reisen, wo er einem Leichentausch mit grässlichen Folgen auf die Spur kommt. „Verwesung“ (2011) führt David Hunter dann – wie gesagt – zurück auf heimischen Boden und ins Dartmoor.

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