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Bernard Cornwell

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1356 - ein historischer Roman von Bernard Cornwell

Auf einer Liste mit Buchtipps für England darf einer auf keinen Fall fehlen: Bernard Cornwell. Der britische Schriftsteller, der für seine Werke mit dem Order of the British Empire (OBE) ausgezeichnet worden ist, setzt dem mystischen England in jedem seiner Bücher ein Denkmal. Keiner versteht es wie er, die Geschichte von England lebendig werden zu lassen und auch in der Mythen- und Sagenwelt seiner Heimat fühlt sich der Brite zuhause. Dementsprechend liest sich auch die Bibliografie von Bernard Cornwell wie ein „Who is who in British History“: Seine Romane um Richard Sharpe spielen zwischen 1799 und 1820 zur Zeit der Napoleonischen Kriege, in die der englische Soldat Sharpe verwickelt ist, die Artus-Bücher und die Bücher der Reihe „The Grals Quest“, also die Gralssuche, gehen noch weiter in die Vergangenheit Englands zurück und greifen die Legende um König Artus und den Heiligen Gral auf.

The Saxon Stories widmen sich der Zeit der angelsächsischen Besiedlung Englands und entführen den Leser in das neunte Jahrhundert, nach Wessex, in das letzte der sieben angelsächsischen Königreiche in England, das noch nicht von den dänischen Wikingern erobert worden ist. Dort begegnen wir Alfred von Wessex und Uhtred, dem Herrn von Bebbanburg in Northumbrien.

Wer also spannende Romane über die Geschichte von England lesen möchte, kommt an Bernard Cornwell nicht vorbei.

Wie Bernard Cornwell zum Schreiben kam

Bernard Cornwell greift sich für seine Reihen historischer Romane Schlüsselszenen der englischen Geschichte heraus und lässt sie mit erstaunlich plastischen Figuren zum Leben erwachen. Man meint fast, Cornwell selbst wäre dabei gewesen, als Artus eine Ritter in den Kampf führte, die Sachsen das Land gegen die Dänen verteidigten oder die Engländer in den Krieg gegen Napoleon zogen.

Genau das ist es, was all jene von Bernard Cornwell erwarten, die einen spannenden historischen Roman mit einer großen Portion Abenteuer zu schätzen wissen. Sein Hintergrundwissen verdankt Bernard Cornwell seinem Geschichtsstudium an der London University. Anschließend arbeitete er eine Zeit lang als Lehrer und ging dann zur BBC in London, wo er in der Fernsehabteilung arbeitete. 1980 verließ Bernard Cornwell England, um mit seiner Ehefrau, einer Amerikanerin, in die USA zu gehen.

Da Cornwell jedoch keine Greencard erhielt, die es ihm erlaubt hätte, weiter als Lehrer oder für das Fernsehen tätig zu sein, begann Bernard Cornwell mit dem Schreiben. Diese Tätigkeit war ohnehin ein lang gehegter Traum Cornwells und hatte zudem den Vorteil, dass sie keine Greencard benötigte. Für die Fans seiner Bücher aus der Geschichte von England ist das ein echter Glücksfall. Schon 1981 veröffentlichte Bernard Cornwell sein erstes Buch, den ersten Band der Sharpe-Reihe: „Sharpes Trophäe“, gefolgt von „Sharpes Gold“.

Die Bücher sind chronologisch gesehen in der Mitte der Reihe anzusiedeln, spielen sie doch in den Jahren 1809 und 1810. Starke Sprünge in der Chronologie machen es erst jetzt möglich, die Serie als Ganzes zu erfassen, da alle Bücher geschrieben sind. Der bislang letzte Band erschien 2006 und trug den Namen „Sharpes Zorn“.

Das Gesamtwerk von Bernard Cornwell

In den 1990er Jahren schrieb Bernard Cornwell dann einige Thriller, die in keinem Zusammenhang zu einander stehen, aber auch „The Starbuck Chronicles“, einer Reihe, in der wir einen jungen Konföderierten-Offizier in den Amerikanischen Bürgerkrieg begleiten. Mitte der 1990er Jahre entstanden außerdem die drei Artus-Bücher: „Der Winterkönig“, „Der Schattenfürst“ und „Arthurs letzter Schwur“. Gegen Ende der 90er Jahre tobte sich Bernard Cornwell mit historischen Romanen aus, die wiederum keinen Zusammenhang untereinander hatten. Hieraus sticht „Stonehenge“, eine alternative Geschichte der Entstehung des sagenumwobenen Steinkreises, besonders hervor.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends dann widmete sich Cornwell zunächst seiner Gralsreihe: „Der Bogenschütze“ (2000), „Der Wanderer“ (2002), „Der Erzfeind“ (2007) und „1356“ (2012) entstehen in recht loser Folge. Später schenkte er seine Aufmerksamkeit vor allem den Saxon Stories, die er 2004 mit „Das letzte Königreich“ begann. Es folgten „Der weiße Reiter“ (2005), „Die Herren des Nordens“ (2006), „Schwertgesang“ (2007), „Das brennende Land“ (2009), „Der sterbende König“ (2011) und „Der Heidenfürst“ (2013).

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