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London Underground

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London Underground

Die London Underground gehört zu den Wahrzeichen der Stadt.

Die London Underground ist Kult und die rot-blauen Schilder gehören ebenso zum Bild der Stadt, wie Big Ben, die roten Telefonzellen und die Guards vor dem Buckingham Palace. Dabei ist die „Tube“, wie die London Underground auch genannt wird, vor allem erst einmal ein zweckdienliches Transportmittel, wie man es in jeder größeren Stadt findet.

Doch es ist eben auch ein Transportmittel der Superlative: Die London Underground – kurz LUL – ist das älteste und zugleich zweitlängste U-Bahn-Netz der Welt und wird in seiner Ausdehnung nur noch von der Metro Shanghai übertroffen. Insgesamt hat das Streckennetz eine Länge von 402 Kilometern, auf denen täglich bis zu 3,4 Millionen Fahrgäste unterwegs sind – das entspricht der Einwohnerzahl von Berlin. Auf 260 Stationen ist das Ein- und Aussteigen möglich und schon die Bahnhofsansage „Please mind the gap“ hat in London Kultcharakter.

Die Geschichte der London Underground

Die London Underground wurde am 10. Januar 1863 als erste unterirdische mit Dampflokomotiven befahrene Eisenbahn der Welt eröffnet. Die „Metropolitan Railway“, wie die „Tube“ damals noch genannt wurde, entsprach der heutigen Metropolitan Line und hatte eine Länge von 66,7 Kilometern. 34 Stationen waren schon damals in Betrieb. Der Ausbau zum heutigen Streckennetz erfolgte dann verhältnismäßig zügig in knapp 100 Jahren.

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Es folgten in chronologischer Reihenfolge die Linien Hammersmith & City, District, Circle, Northern, Waterloo & City, Central, Piccadilly, Bakerloo und 1969 schließlich die Victoria Line. 1979 wurde die bislang letzte Linie der London Underground, die Jubilee Line, eröffnet. Mit 74 Kilometern ist die rote Central Line die längste Linie und auch eine der geschäftigsten. Übertroffen wird sie in Sachen Fahrgastzahlen nur noch von der schwarzen Northern Line, auf der alljährlich 206 Millionen Menschen unterwegs sind. Die Northern Line durchquert London in Nord-Süd-Richtung und passiert dabei unter anderem die wichtigen Verkehrsknotenpunkte Euston und King’s Cross St. Pancras.

Unterwegs mit der London Underground

Die Warnung

Das Erlebnis London Underground beginnt zumeist schon damit, dass man auf endlos scheinenden Rolltreppen minutenlang in die Tiefe fährt. 20 bis 50 Meter unter der Erde liegen die dann Röhren, durch die die Züge Tag ein und Tag aus knatternd und quietschend rollen. Wer das nicht gewöhnt ist, der spürt schon bei einer einfachen U-Bahn-Fahrt den Druck auf den Ohren, wie man ihn sonst nur vom Fliegen kennt.

Beachtlich ist dabei, wie sich in London jeder an eine ganz einfache Regel hält, mit der in deutschen Großstädten viele Menschen noch immer Probleme haben: Rechts stehen, links gehen. Das sorgt dafür, dass es auch dann nicht zu panischen Verstopfungen der Rolltreppen und Gänge kommt, wenn Millionen von Menschen gleichzeitig zur Arbeit bzw. am Abend nachhause fahren.

An der London Underground kommen Sie in Ihrem London-Urlaub in jedem Fall nicht vorbei: Sie stellt das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel dar und erspart Reisenden eine Menge Zeit. Die roten Doppelstockbusse gehören zwar ebenso zum Stadtbild von London, sie sind aber zu stark vom Verkehr abhängig, der Sie – vor allem in der Rush Hour – sehr viel Zeit kosten kann. Die „Tube“ hingegen fährt mit durchschnittlich 33 km/h (maximal 75 – 80 km/h) durch die Stadt und kann so innerhalb kurzer Zeit große Strecken zurücklegen.

Da es oftmals günstiger ist, Hotels in London, Ferienwohnungen in London oder Ferienhäuser in London außerhalb des eigentlichen Stadtzentrums zu buchen, ist dieser schnelle Transport von großem Vorteil. So müssen Sie nicht auf das ganz große London-Erlebnis verzichten, selbst wenn Sie etwas außerhalb wohnen.

Tickets können Sie an jeder Station kaufen. Mitunter variiert der Preis für eine einfache Fahrt entsprechend der Zeit – Peak oder Off-peak – doch relevant für den Ticketpreis ist vor allem, in welchen Zonen Sie verkehren wollen. So kostet eine einfache Fahrt zwischen 2 und 8,50 Pfund. Schon ab vier Fahrten lohnt sich dann ein Tagesticket, dass Sie zwischen 8,40 (Zone 1) und 15,20 Pfund (Zone 1 bis 9) kostet. Auch 7-Tage-Tickets sind erhältlich und rentieren sich in einem längeren Aufenthalt in jedem Fall. Wer die London Underground allerdings ohne gültiges Ticket benutzt, muss dafür hohe Strafgelder zahlen, wird an den meisten Stationen aber schon an den automatischen Drehkreuzen scheitern. Deshalb informieren Sie sich schon vor Ihrer Reise, welches Ticket Sie brauchen und wo Sie es am günstigsten kaufen können.

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