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Weihnachtsbräuche

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Weihnachtsbräuche

Schon im November wirft das Weihnachtsfest in vielen Teilen Großbritanniens seine langen Schatten voraus. In zahlreichen Geschäften ertönen zu dieser Zeit bereits bekannte Weihnachtslieder, Lichterketten und beleuchtete Weihnachtsbäume künden das Fest an.

Die unmittelbaren Weihnachtsvorbereitungen in den britischen Familien starten Anfang Dezember mit dem Schreiben der Weihnachtskarten für Freunde, Verwandte und Bekannte. Diese „Season’s Greetings“ haben in Großbritanien eine lange Tradition. In Großbritanien werden in der Weihnachtszeit jedes Jahr mehr als eine Milliarde Weihnachtskarten verschickt. Die erhaltenen Karten werden während der Weihnachtszeit auf dem Kaminsims präsentiert.

Auch der Weihnachtsbaum ist aus den britischen Wohnungen nicht mehr wegzudenken, seitdem dieser von deutschen Einwanderern Mitte des 19. Jahrhunderts nach London gebracht worden war. Der wohl berühmteste Weihnachtsbaum Englands steht auf dem Trafalgar Square in London.

Die Briten stimmen sich mit Weihnachtsparties auf das Fest ein. Hier dürfen vor allem „Mulled wine“, der dem deutschen Glühwein ähnelt, und kleine mit kandierten Früchten gefüllte Küchlein, sogenannte „Mince pies“, nicht fehlen. In der Adventszeit sind im ganzen Land Carol singers unterwegs, um mit Weihnachtsliedern zu unterhalten.

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Typische Weihnachtssymbole in britischen Wohnungen sind Stechpalmen und Mistelzweige. Stehen zwei Menschen unter einem Mistelzweig, dürfen sie sich küssen - so will es die Tradition. Das soll unter anderem dafür sorgen, dass die Liebe lange hält. Über den Ursprung dieses Brauches gibt es viele Theorien. Während einige Historiker die alten Römer dafür verantwortlich machen, schreiben andere den Skandinaviern diesen Brauch zu. Angeblich soll es hier einen eintägigen Waffenstillstand gegeben haben, wenn sich zwei feindliche Krieger unter einem Mistelzweig begegnet sind. Für die Christen dient die Mistel zudem als Symbol der Fruchtbarkeit.

Der Haupt-Weihnachtsfeiertag ist in Großbritanien der 25. Dezember, der sogenannte „Christmas Day“. In der Nacht vom 24. auf den 25. hat Santa Claus der Legende nach die Geschenke durch den Kamin angeliefert. Diese verstaut er entweder in den selbstgestrickten Strümpfen, die die Kinder am Abend an den Kamin gehängt haben, oder unter dem Weihnachtsbaum verstaut.

Der „Christmas Day“ gehört der Familie. Am Vormittag wird in der Küche das Festmahl zubereitet, zu dem traditionell ein Truthahn und viele Beilagen gehören. Gegen 15 Uhr versammelt sich die gesamte Familie vor dem Fernseher, um die Ansprache der Queen zu verfolgen. Danach wird das Essen serviert. Gekrönt wird das Festmahl vom berühmten „Christmas Pudding“. Am 26. Dezember geht es geruhsamer zu. Es ist traditionell ein Tag, an dem man Postboten, Milchmännern, Zeitungsjungen oder anderen Dienstleistern mit kleinen Geschenken für ihre Arbeit dankt.

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