Merrythought Teddybären

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Merrythought Teddybären

Merrythought Teddy Bears | Handgemachte Teddybären aus England

Die im Jahre 1930 gegründete Firma Merrythought ist eine der ältesten und prestigeträchtigsten Spielzeughersteller Englands. Seit über 70 Jahren hat die Magie von Merrythought Erwachsene und Kinder jeden Alters mit einer Auswahl an traditionellen handgemachten Spielsachen, die mehr sind als nur einfache Sachen zum Spielen, erfreut. Ein Merrythought-Spielzeug ist ein Spielzeug für die Ewigkeit - ein geschätzter Freund der Familie, vererbt von Generation zu Generation - ein wertvolles Erbstück, das Jahr für Jahr lang anhaltende Freude garantiert.

Die Geschichte von Merrythought erlaubt uns einen faszinierenden Einblick in das England des frühen 20. Jahrhunderts - ein Zeitalter bemerkenswerter industrieller Veränderung und Entwicklung. Unsere Geschichte beginnt im Jahre 1919, als Mr. B.C. Holmes (Großvater des gegenwärtigen Geschäftsführers, Oliver Holmes) eine Partnerschaft zur Eröffnung einer Spinnerei in Yorkshire mit einem Mr. G.H.I. Laxton eingeht, um Mohairgarn aus importierten Rohmaterialien herzustellen.


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Das Zuhause von Merrythought

Im Laufe der Jahre erlebte die ursprüngliche Merrythought-Fabrik in Coalbrookdale (heute Ironbridge) , die man im Jahre 1965 komplett von der Coalbrookdale Co. übernommen hatte, erhebliche Verbesserungen. Neue Gebäude wurden hinzugefügt, jedoch wird das große im Jahre 1898 von der Eisengießerei aus Stein erbaute Gebäude auch heute noch dazu genutzt, jedes einzelne Merrythought Spielzeug liebevoll zu erschaffen.

Einer der früheren Chad Valley-Angestellten, die gekommen waren, um bei Merrythought zu arbeiten, war eine bemerkenswerte Dame namens Florence Atwood. Als Taubstumme hatte sie an der "Deaf and Dumb School" in Manchester zusammen mit Mr. Rendles Tochter studiert. Sie erschuf ihre eigenen Spielzeuge, übertrug Zeichnungen bekannter Künstler wie etwa Jerry Mouse von den MGM Studios und entwarf eigenhändig die gesamten 32 Spielzeugmuster für die erste Merrythought-Kollektion im Jahre 1930.

Der erste Katalog wurde 1931 veröffentlicht und beinhaltete den vielgeliebten "Greyfriars Bobby" und die heute berühmte Teddybärkollektion der Firma, angefangen mit "Magnet Bear". Florences zweiter Katalog ein Jahr darauf erweiterte die Auswahl und beinhaltete andere einheimische Tiere, wilde Tiere, Tiere auf Rädern und sogar bekleidete Tiere wie "Toby" - ein Filmspielzeug, das in verschiedene Positionen gebracht werden konnte und diese auch hielt.

Florence Atwood war Chefdesignerin bei Merrythought bis im Jahre 1949 ihre Gesundheit nachließ. Viele ihrer Charaktere sind heute noch genauso populär wie damals und werden immer noch nach den alten Vorlagen hergestellt.

Merrythought durch die Kriegsjahre

1939 arbeiteten über 200 Leute bei Merrythought. Als am 3. September 1939 der Krieg begann, übernahm die britische Admiralität die Fabrikgebäude von Coalbrookdale und nutzte sie für wichtige Landkartenherstellungsarbeiten. Merrythought mietete Räume im nahe liegenden Wellington und begann auf Geheiß der Regierung mit der Produktion von Artikeln für den Krieg - Abzeichen, Einsätze für Helme, winzige Zündertaschen, Taschen für Gasmasken, Überzüge für Heißwasserflaschen und eine ganze Reihe praktischer Produkte aus Gabardine und Velours.

Im März 1946 konnte Merrythought die Produktion in den Coalbrookdale-Werken wieder starten und Mr. B. Tayton Holmes, der Sohn des Gründers, stieß zur Fabrik. Unter seinem Management begann die Firma erneut, zu expandieren. Eine automatische Füllmaschine wurde 1955 aus Amerika herübergebracht, konnte aber das Füllen mit der Hand, das bis heute noch so gehandhabt wird, nicht komplett ersetzen. Das original Gießereigebäude wurde erneut ausgebaut, ein neuer Design- und Showraum wurde errichtet und ein Bürogebäude hinzugefügt.

Merrythought - Great British Bears Kollecktion

Merrythought's Great British Bears ist eine Sammlung zwölf kleinerer Bären, die in einer Vielzahl von Outfits gekleidet sind. Zur Auswahl stehen Robin Hood, Heinrich VIII., ein Highlander, ein Golfer und viele mehr. Es gab sogar zu Ehren des 80. Geburtstags von Queen Elizabeth II. ein limitierter "Great British Bear" von Merrythought.

Jeder Bär ist handgefertigt, und folglich gleicht keiner dem anderen. Dies trägt zur Attraktivität dieser wunderschön gefertigten britischen Stofftiere bei. Im Juni 2011 überreichten Fortnum und Mason, der legendäre Londoner Picadilly-Einzelhändler, Merrythought die Auszeichnung „Supplier of the Year“. Dies war eine wohlverdiente Anerkennung für die hervorragende Qualität, das Design und den Service des Unternehmens.

Merrythought "Great British Bears"

  • Merrythought "Great British Bear" - Beefeater
  • Merrythought "Great British Bear" - Highlander
  • Merrythought "Great British Bear" - Policeman
  • Merrythought "Great British Bear" - Guardsman
  • Merrythought "Great British Bear" - Robin Hood
  • Merrythought "Great British Bear" - Vicar
  • Merrythought "Great British Bear" - Sherlock Holmes
  • Merrythought "Great British Bear" - Henry VIII
  • Merrythought "Great British Bear" - William Shakespear
  • Merrythought "Great British Bear" - Angler
  • Merrythought "Great British Bear" - Saint George
  • Merrythought "Great British Bear" - Golfer
  • Merrythought "Queen Elizabeth II" - 80. Geburtstagsbär - limitiert

Merrythought - Cheeky Bears, Golden Bears und Punkie Bears

Merrythought Bears hat auch eine super Auswahl an sogenannte Cheeky Bears, die mit in die Füße eingenähten Flaggen verschiedener Länder produziert. Das beliebteste Sortiment sind jedoch immer noch die traditionellen "goldenen" Bären mit schwenkbaren Armen und Beinen, sodass sie sitzend, stehend oder einfach gekuschelt ausgestellt werden können! Diese Bären werden in verschiedenen Größen hergestellt und sind mit ihrem weichen Griff und ihren konventionellen Gesichtern so konzipiert, dass sie geliebt werden.

Der ausgezeichnete Ruf von Merrythought half ihnen, die Lizenz zur Herstellung einer offiziellen Reihe von Gedenkbären zu gewinnen, die die Olympischen und Paralympischen Spiele in London feierten, und würdigte Londons Erbe als früherer Gastgeber der Spiele. Diese wurden im traditionellen Stil mit einem schönen Mohair-Außenbezug hergestellt. Nur 2012 wurde jeder Bär in drei verschiedenen Farbvarianten hergestellt - Aqua Green, Pink und Turquoise Blue.

Punkie Bears erregten die Fantasie von Bärensammlern sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Diese wunderschönen kleinen Bären mit ihren frechen Gesichtern und punkigen Frisuren wurden in streng limitierten Mengen produziert. Merrythought hat auch Kategorien von Bären für besondere Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten, Taufen und Weihnachten.

Merrythought heute

Der heutige Geschäftsführer Oliver Holmes ist der Enkel des Firmengründers und trat der Firma 1972 nach einer Ausbildung zum Ingenieur bei. Merrythought bleibt bis zum heutigen Tag ein Familienunternehmen und wird auch weiterhin eine entzückende Auswahl an wundervoll gemachten Plüschspielzeugen veröffentlichen.

2006 wurde die Produktion von Merrythought Bears eingestellt, aber ein Jahr später mit einem stark reduzierten Sortiment an Sammlerbären, Punkies und Gollys wieder aufgenommen. Immer noch handgefertigt in Ironbridge in Shropshire, werden Merrythought-Bären von Sammlern auf der ganzen Welt gesucht.

Das Aufkommen von synthetischen Fasern führte zu einem Rückgang der Nachfrage nach Mohairstoff, was wiederum der Grund dafür war, dass einer ihrer Garnkunden, Tyson Hall & Co Ltd of Bakersfield, einen großen Teil seiner Kundschaft verlor. Holmes und Laxton entschlossen sich, die Lyons Plüschwebefabrik zu kaufen und stellten fest, dass sie neue Anwendungen für ihre Mohairgarne finden mussten.

Der Verkaufsleiter der kombinierten Firmen kannte zwei Männer, die noch eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Merrythought spielen sollten. Mr. R. Rendle war der Produktionsleiter in Chad Valley und Mr. A.C. Janisch der leiter des Verkaufs bei J.K. Farnell (ebenfalls ein Hersteller weicher Spielwaren). Beide konnten es kaum erwarten, mit Holmes und Laxton Merrythoght Spielwaren zu produzieren und zusammen mieteten sie Räume in einem Gebäude der Coalbrookdale-Gießerei. Im September 1930 zog Mr. Rendle zusammen mit einigen Arbeitern aus Chad Valley in den früheren Aufenthaltsraum der Coalbrookdale Co.



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