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Englische Gärten


England ist vollkommen zu Recht berühmt für seine wunderbaren Gärten. Ganz gleich ob Wildblumen, Kräuter oder Duftende Rosen, genießen Sie die vollkommene Aromatherapie. Die Bekanntesten der verschiedenen Gärten stellen wir hier mit einigen Beispielen vor. Zudem erwarten Sie noch britische Gartenreiseveranstalter und einige Rundreisevorschläge.



Cottage-Gärten


Einen wunderschönen Anblick erleben Sie, wenn sich am Sommerhaus im Garten des Landhauses von Rosemoor in Devon Klematis entlang rankt. Das gesamte Wesen des Cottage-Gartenbaus wurde durch die Royal Horticultural Society mit vielen Rosen, Lavendel, Geranien und der Trockensteinmauer bestens ausgedrückt. Auf die Weise genießen Sie das dauerhafte Gefühl warmer Sommertage. Der wohl berühmteste Cottage-Garten wurde von der Schriftstellerin Margery Fish in East Lambrook Manor in Somerset erschaffen. 32 Jahre lang hegte und pflegte sie ihn und schrieb etwas über ihre Lieblingspflanzen. Auch heute noch spielen die Pflanzen die Hauptrolle. Schon vor der Berühmtheit des Gartens, wurde Anne Hathaway im Cottage ihrer Familie von Shakespeare umworben. Anna Hathaway´s Garden in Warwickshirenach ist auch heute noch im Sommer stets ein Blumenmeer. Besonders ragt dabei das strohgedeckte Cottage-Dach hervor. Üppig mit Klematis und Rosen bewachsene Rundbögen und Pergolen finden sich ebenfalls. Zudem sind im Gemüsebeet noch Kohlsorten, Bohnen und Erbsen vorhanden.

Kräutergärten


Ein Meer aus rotem, weißem und pinkem Thymian erstrahlt im Chester Walled Garden in Northumberland in einem Beet von 30 m Länge. Dabei kommen Sie in den Genuss des Geruches der aromatischen Rosmarin- und Salbeiblätter in den lockeren mediterranen Rabatten. Der Hadrianswall hatte einst zu einer Anpflanzung von Kräutern inspiriert, die besonders eindrucksvoll aussieht. Der neue Kräutergarten der Royal Horticultural Society im Wisley Gardens in Surrey, zieht Vögel, Schmetterlinge und Insekten magisch an. Staunen Sie über eine schier endlose Anzahl besonderer Kräuter, wie etwa Petersilie, Koriander oder Minze. Auch im Kräutergarten des Geffrye Museums in London gedeihen prächtige Kräuter wie Jelängerjelieber. Bei Besuchern ist diese Naturoase besonders beliebt. Auch Sie werden den Duft und den Anblick der in den Beeten wachsenden 170 verschiedenen Kräutersorten genießen und überwältigt sein.

Landschaftsgärten


Zu neuem Leben erweckt wurde der Landschaftsgarten Painshill Park in Surrey, der aus dem 18. Jahrhundert stammt, durch ein besonderes Restaurierungsprojekt. So könnte der Park nun auch „Ein Mann und seine extravaganten Prachtbauten“ genannt werden. Der Gang von der Abteiruine über eine chinesische Brücke zum türkischen Zelt ist einer der Höhepunkte. Oder auch der geschwungene See mit 5,6 Hektar Größe, der mit einem großen Wasserrad gespeist wird. Exotische Bäume, die im Westonbirt Arboretum in Gloucestershire wunderbar gediehen, wurden im 19. Jahrhundert durch enthusiastische Sammler eingeführt. Die Katsurabäume riechen sogar nach Karamell. Lassen Sie den wohl schönsten Baumbestand auf sich wirken.

Orientalische Gärten


Der China-Garten von Biddulph Grange Gardens in Staffordshire wird von einem vergoldeten Wasserbüffel überblickt. Nachdem ein beeindruckender Steintunnel durchschritten wurde, begegnet eine mit Weidenmuster verzierte Brücke, die einen Koi-Karpfenteich überquert, den Besuchern. Nahezu perfekt zwischen japanischem Ahorn, Azaleen und Japankirschen eingebettet ist eine mit vergoldeten Drachen und geschnitzten Tauchervögeln verzierte Pagode. Einer der berühmtesten japanischen Gärten in England liegt in Cheshire, der Tatton Park. Ermuntert durch den Shinto-Schrein können Sie den Teegarten mit dem Moosteppich und Grünfarnen erkunden. Das Leuchten der Landschaft wird durch die wunderschönen Herbst- und Frühlingsfarben besonders hervorgehoben. Somit dürfte offensichtlich sein, warum diese Gärten in ihrer Heimat als Wohnsitz der Götter bezeichnet werden.

Wassergärten


Einen für die meisten Besucher unvergesslichen Anblick bietet der Studley Royal Water Garden in North Yorkshire. Trotz seines Alters von fast 300 Jahren hat sein elegantes Design von John Aislabees künstlichen Seen, Kanälen und Wasserfällen nichts von einer beeindruckenden Wirkung verloren. Möchten Sie etwas Romantik spüren, erleben Sie sie bei den Ruinen der Fountains Abbey. Der noch nicht sehr alte Alnwick Castle Garden in Northumberland ist ebenfalls sehr fantasievoll und nach architektonischen Prinzipien gestaltet. Aus insgesamt 120 Düsen schießt jede Sekunde sechs Meter hoch Wasser in die Luft und erzeugt eine große Fontäne. Durch modernste Technologie wurde hier ein Garten geschaffen, der sich perfekt in das 21. Jahrhundert eingliedert. Alles andere als formell gestaltet sind The Beth Chatto Gardens in Essex. Hier gedeihen üppige Pflanzen wie Phormium und Gunnera in den vier natürlichen Teichen. Den Unterschied zwischen Libellen und Seejungfern, die im Englischen „Dragon Fly“ und „Damsel Fly“ genannt werden, werden Sie hier schnell feststellen. Inspiriert durch die Natur sind die Ränder der Teiche geschmückt mit wunderschönen Candelabra Primula, Wasservergissmeinnicht und Iris. Die Hodnet Hall Gardens befinden sich in der mittelenglischen Grafschaft Staffordshire. Unzählige Seerosen bedecken im Sommer den Teich. Und flauschige rote, pinke und weiße Astilben bringen sie zum Leuchten. Weiterhin geziert und zum Leben erweckt wird der Teich durch umherspringende Frösche, Enten und plätscherndes Wasser, wodurch eine perfekte Idylle entsteht.

Irrgärten


Ein Anziehungspunkt für Jung und Alt sind die Kurven des Lorbeer-Irrgartens im Glendurgan Garden in Cornwall. Ungewöhnlicherweise liegt dieses Labyrinth an einem Abhang und hat eine heiße und feuchte Dschungelatmosphäre. Wer nach draußen finden will, kann sich auf eine Kletterpartie einstellen. Jedes Jahr finden 330.000 Besucher ihren Weg in das verzweigte Labyrinth von Hampton Court Palace in Surrey und selbstverständlich auch wieder hinaus. In den 60er Jahren war für die Restaurierung des trapezförmigen Irrgartens mehr als ein halber Kilometer Eibenpflanzen notwendig. Das Rasenlabyrinth in Chenies Manor in Buckinghamshire ist ein Irrgarten, bei dem ein wenig geschummelt werden kann. Ganz über den Rasen führen Kiespfade. Das größte symbolische Labyrinth weltweit ist das Marlborough Maze von Blenheim Palace in Oxfordshire. Über zwei hohe Holzbrücken findet man sich hier im Fall der Fälle schnell wieder.




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